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Das gepflegte Durcheinander

Archiv-Artikel vom Samstag, den 15.09.2012

Krokusse, Schneeglöckchen und Tulpen müssen nicht in Reih und Glied im Beet wachsen. Warum die Zwiebeln nicht einfach auswerfen und sich überraschen lassen, was wo im Frühjahr blüht?

© Ernst Lotz

Die Bepflanzung im Beet muss nicht bis ins letzte Detail geplant sein. "Ich mische verschiedene Arten und Sorten in einem Eimer und schmeiße sie einfach aufs Beet", verrät Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin ihren Pflanztrick fürs Frühjahrsbeet. "Wo sie liegenbleiben, werden sie gesetzt." Das Schöne: Keiner weiß, welche Gattung und Sorte mit welcher Blütenfarbe wo in einigen Monaten sprießen wird.

Die Frühblüher müssen noch bis Ende Oktober in die Erde. Gartenbesitzer sollten bei der Bepflanzung klotzen statt kleckern, findet Van Groeningen. "Ich setze mindestens 30 bis 50 Stück pro Quadratmeter." Im Pulk wirken die Zwiebelblumen im kahlen und tristen Garten nach dem Winterende viel besser. Van Groeningen mischt Sorten, deren Blütezeiten sich ein wenig überschneiden. "So habe ich über lange Zeit immer ein bisschen was Blühendes im Beet, aber auch einen Höhepunkt, zu dem alle Pflanzen gleichzeitig blühen."

In Trögen für den Hauseingang und Blumenkästen auf dem Balkon werden Zwiebeln mit unterschiedlichen Blühzeiten am besten in Lagen in die Erde gesetzt. Die obersten Zwiebeln sollten jene mit der geringsten Wuchshöhe sein - meist Krokusse und Traubenhyazinthen. Die Knollen der langen Tulpen müssen tiefer nach unten. Dazwischen kommen Erdschichten. Die Kästen sollten den Winter über an einer Hauswand stehen, da sie dort nicht zu nass werden. Sonst vergammeln die Zwiebeln. dpa

© Mannheimer Morgen, Samstag, 15.09.2012
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