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Der Nutzgarten im Dezember: Der Endspurt im Gartenjahr ist in vollem Gange. Im Beet wartet das letzte Gemüse – und viel Arbeit

Ernten, mulchen, pflanzen, düngen – und aufräumen

Von Ilse Jaehner

Im Gemüsegarten erntet man zum letzten Mal Gemüse, auch winterhartes wie Pastinaken, Porree, Grün- und Rosenkohl. Rüben schlägt man ein, so dass man jederzeit an sie heran kann, Porree, Grün- und Rosenkohl macht man küchenfertig und friert sie ein. So können nun auch diese Flächen umgegraben werden.

Das noch anfallende Grünzeug kommt auf den Komposthaufen. Man schichtet eventuell noch einmal mit Zusatz von kohlensaurem Kalk und Steinmehl um, deckt dann schwarze Abdeckfolie über, damit die entstehende Wärme im Haufen bleibt. Falls noch nicht geschehen, sollte eine Bodenprobe zur Bodenuntersuchung genommen werden.

Je eher im Dezember Obstgehölzpflanzung erfolgt, desto besser, denn schon morgen kann Frost die Erde so hart machen, dass Pflanzarbeiten nicht mehr machbar sind. Abgesehen davon, dass die Wurzeln der Gehölze noch möglichst Verbindung mit der Erde aufnehmen sollen. Damit sie dazu möglichst lange Gelegenheit haben, deckt man Mulchmaterial auf die Baumscheiben und mulcht auch die Erde um bereits stehende Gehölze, vor allem im Bereich von Beerensträuchern, Him- und Brombeeren, Heidel- und Kulturpreiselbeeren. Diese sind besonders empfänglich für eine Mulchschicht aus nährstoffangereichertem Material.

Wie steht es mit der Nährstoffversorgung von Obstbäumen, besonders auch älteren? Jüngeren lässt man eher was zukommen, doch ältere brauchen auch mal extra etwas. Dazu bohrt man im Bereich der Kronentraufe etwa alle zwei Meter 40 bis 50 Zentimeter tiefe Löcher und streut dort Volldünger hinein.

Obstgehölze schneiden

Der löst sich im Verlauf des Winters langsam, wird von den Wurzeln aufgenommen und zur Kräftigung von Wurzelwerk, von Blüten und Blättern genutzt.

Bei frostfreier Witterung setzt man ferner den Pflegeschnitt von Obstgehölzen fort. Obstbaumkronen brauchen viel Licht und Luft. Ein geworfener Hut muss durch das Astwerk hindurchfliegen können. Bei Hochstämmen ist weiter darauf zu achten, dass die Kronen nicht zu hoch, sondern immer wieder entsprechend zurückgesetzt werden. Nicht unten herum, sondern oben muss man rechtzeitig Äste stutzen oder entfernen.

Als Abschluss bringt man alle Handgeräte trocken unter, säubert sie gründlich und fettet Metallteile ein. Dabei stellt sich heraus, was schadhaft ist, repariert oder ersetzt werden muss. Unbedingt trocken überwintern müssen alle Motorgeräte, ferner Kannen, Wannen, Regentonnen, Folien, Frühbeetfenster und so weiter.

Zuletzt muss noch der Absperrhahn für die Wasserleitung im Haus zugedreht und der Hahn draußen aufgedreht werden, so dass die Leitung leerläuft.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 24.11.2012
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