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Der Ziergarten im November:

Nur jetzt nicht alles liegenlassen!

Von Ilse Jaehner

Überall im Garten sorgt man vor dem Winter für Ordnung – außerdem eignet sich der Monat sehr gut zum Pflanzen laubabwerfender Gehölze

Der ganze Monat eignet sich vorzüglich zum Pflanzen von laubabwerfenden Gehölzen, je eher, desto besser. Zuvor wird die Erde am vorgesehenen Platz genügend tief sorgfältig gelockert und mit Humus angereichert. Jede Pflanze muss vor der Pflanzung mehrere Stunden so tief in Wasser gestellt werden, dass alle Wurzeln davon bedeckt sind, beziehungsweise der Wurzelballen komplett durchfeuchtet.

Containerpflanzen kommen mit dem Gefäß ins Wasser. Bei Containerpflanzen vergewissere man sich vor dem Pflanzen, dass völlig verfilzte Wurzeln - was eigentlich nicht vorkommen dürfte - vor dem Setzen ins Pflanzloch genügend aufgelockert und eventuell auch etwas zurückgeschnitten werden. Ballenpflanzen kommen mit Ballentüchern in die Erde. Man knotet das jeweilige Tuch nur auf und schiebt es seitlich etwas runter ins Pflanzloch. Selbst wenn die Erde gut feucht ist, wird nach dem Pflanzen unbedingt kräftig angegossen.

Bis Mitte des Monats können noch winterharte frühlings- und sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen gesetzt werden. Allerdings wäre frühere Pflanzung im Oktober besser gewesen. Etliche Blütensträucher wie Fingersträucher, bestimmte Wildrosen oder Falscher Jasmin und dergleichen lassen sich durch Teilung vermehren.

So kommt man von jetzt auf nun zu großen Exemplaren. Andere Blütensträucher wie Liguster, Forsythie, Zierjohannisbeere lassen sich mit Hilfe von Steckhölzern vermehren. Diese schneidet man von ausgereiften einjährigen Trieben und steckt sie so tief in sandig-humose Erde, dass nur die oberste Knospe (Knospenpaar) zu sehen ist. Eine Laubdecke hält die Erde im Winter weitgehend frostfrei. Bis Herbst des übernächsten Jahres bewurzeln sich die Hölzer ausreichend.

Man nutzt die Gelegenheit zu stärkerem Rückschnitt zu hoch gewordener laubabwerfender Hecken, kann außerdem sommerblühende Ziersträucher, die an diesjährigen Trieben blühen und mit der Zeit blühfaul wurden, auslichten oder wenn nötig durch entsprechenden Rückschnitt verjüngen. Nicht winterharte Zwiebel- und Knollengewächse sind sachgerecht zu lagern.

Überall sorgt man noch einmal für Ordnung. Nur jetzt nicht alles liegenlassen und erst nach dem Winter damit anfangen! Das erschwert nur die Arbeit. Man entfernt Falllaub vom Rasen, von Wegen und Plätzen, verwendet es als Winterschutz oder Bodendecke für empfindlichere Gewächse, nachdem die Erde noch einmal vorsichtig gelockert und unkrautfrei gemacht wurde. Oder man kompostiert es zusammen mit anderen gehäckselten Gartenabfällen.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 03.11.2012
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