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DER NUTZGARTEN IM SEPTEMBER

Obst in Hülle und Fülle

Von Ilse Jaehner

Gesund leben ist jetzt ganz einfach – so viele Früchte aus dem eigenen Garten wie in diesem Monat gibt es das ganze Jahr nicht.

Lecker und gesund: Pflaumen aus dem eigenen Garten.

© dpa

Wir können ernten und essen: Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Pflaumen, Hasel- und Walnüsse, Erdbeeren und Himbeeren von herbsttragenden Sorten, Brombeeren, Heidelbeeren, erste Weinbeeren, gegen Ende des Monats auch Preiselbeeren.

Wer jetzt nicht gesund lebt mit reichlich frischen Früchten, Säften, Kompott ist selbst schuld und verdient eigentlich den Garten nicht. Beim Kernobst heißt es, die richtige Pflückreife abzupassen und spätere Sorten so unterzubringen, dass sie in einem geeigneten Lagerraum ihre Essreife erlangen. Bei Hasel- und Walnüssen wartet man am besten, bis sie von selbst abfallen, und sammelt täglich auf.

Anfang des Monats können noch Erdbeeren gepflanzt werden, grundsätzlich dort, wo mehrere Jahre keine Erdbeeren standen und ebenfalls grundsätzlich garantiert gesunde Setzlinge aus einem anerkannten Vermehrungsbetrieb. Sollte es nach der Pflanzung nicht ausreichend regnen, ist zu wässern.

War das vorgesehene Beet verunkrautet, empfiehlt sich Pflanzung in schwarzer Mulchfolie. Abgeerntete Beerensträucher inklusive sommertragender Himbeeren und Steinobstbäume wie Sauerkirschen und Pfirsiche werden geschnitten.

Auch die Vorbereitungen für geplante Pflanzung von Obstgehölzen im Herbst kommen in Gang. Es ist ratsam, früh das Gewünschte zu bestellen, damit es nicht bereits vergriffen ist und man deswegen mit der Pflanzung eventuell ein Jahr warten muss.

Im Gemüsegarten sät man noch Spinat und Feldsalat für die Ernte im Nachwinter und Frühjahr, Anfang September winterharte Schlottenzwiebeln für Ernte ab April. Schnittsalat und Blattstielgemüse entwickeln sich bis Oktober noch gut. Wo Beete Anfang September abgeerntet werden, ist Platz für eine schnellwüchsige Gründüngungspflanze wie Phacelia (Bienensaug), die abstirbt, wenn es stärker friert. Man kann sie dann beim Graben gut in den Boden einarbeiten. Inkarnatklee und Winterwicke als Stickstoffsammler überwintern und werden erst im Frühjahr eingearbeitet oder das Grün geschnitten und kompostiert.

Es wird auch noch gepflanzt, unter anderem mehrjährige Küchenkräuter, Ende September Rhabarber. Außerdem steckt man winterharte Steckzwiebeln und Knoblauchzehen, ebenso Zwiebeln von Bärlauch.

Mindestens alle drei, besser zwei Jahre ist eine Bodenuntersuchung ratsam. Dazu werden Bodenproben genommen und zur Analyse an ein einschlägiges Institut geschickt, so dass notwendige Düngungsmaßnahmen sinnvoll erfolgen.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 25.08.2012
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