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DER ZIERGARTEN IM DEZEMBER

Pflanzen brauchen Schutz vor Kälte

Gerade in Erinnerung an den vergangenen Winter sollten sich Hobbygärtner jetzt dringend um ihre empfindlichen Schützlinge kümmern.

Von Ilse Jaehner

Der vergangene Winter steckt Gartenbesitzern noch in den Knochen. Jeder hofft, dass er freundlicher mit Pflanzen umgehen wird. Darauf verlassen kann man sich nicht. Also muss man Pflanzen schützen. Vorher gibt es aber anderes zu tun. Ist der Boden noch frostfrei, zieht man das Pflanzen laubabwerfender Gehölze und Rosen vor - wobei unbedingt darauf zu achten ist, dass die Veredlungsstellen von Rosen gut fünf Zentimeter tief in die Erde kommen. Sollten noch Restarbeiten auf Staudenrabatten, im Steingarten und Vorgarten zu erledigen sein, wie Bodenlockerung, Humusanreicherung, Unkrautbekämpfung, wird das ebenfalls erledigt.

Im Anschluss daran kümmert man sich um den Schutz kälteempfindlicher Pflanzen. Rosen werden unbedingt angehäufelt und mit Nadelholzzweigen abgedeckt, Veredlungsstellen von Stammrosen in Kronenhöhe ummantelt. Der Fachhandel hält inzwischen genügend unterschiedlichstes Material bereit, das Fichtenzweige ersetzt, das ja nicht immer zur Hand ist. Herbstlaub, vermischt mit gehäckselten Gartenabfällen wie Staudentrieben und anderem breitet man über die Wurzelscheiben von winterharten Fuchsien, Steppenkerzen, Fackellilien, Pampasgras und Bambus, deren Halme man außerdem schopfartig zusammenbindet. Polsterstauden und Zweijahrsblumen an Südböschungen setzt Kahlfrost stark zu. Hier wären wieder Fichtenzweige das ideale Abdeckmaterial.

Frosttrocknis, die Folge vom Zusammenkommen von starker Kälte und Wassermangel im Boden, verursachte viele Schäden, besonders bei immergrünen Pflanzen. Sorgen Sie möglichst überall für eine organische Mulchdecke und gießen Sie gefährdete Gehölze noch einmal ausgiebig, bevor es friert. Bei kühler, jedoch frostfreier Witterung ist Gehölzpflege möglich. Blütensträucher müssen regelmäßig zurückgeschnitten und ausgelichtet werden. Achtung! Keine Arten schneiden, die schon jetzt Blütenknospen für Frühjahrs- oder Sommerblüte haben wie Forsythie oder Zierjohannisbeere. Auch Ballhortensien dürfen jetzt nicht geschnitten werden.

Man kann Sträucher durch Steckhölzer oder bestimmte Arten mit filzigem Wurzelstock durch Teilung vermehren. Kaltkeimende Staudenarten werden in kleine Gefäße gesät, Frost und Schnee ausgesetzt. Einfacher macht sich das mit Hilfe eines Kühlschrankes und hat dann auch noch bis Januar Zeit.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 08.12.2012
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