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Der Ziergarten im Januar:

Planung macht den Meister-Gärtner

Von Ilse Jaehner

Wenn es draußen pfeift, regnet oder schneit, schmieden Clevere in der guten Stube ihre Pläne für das neue Gartenjahr.

Winterjasmin blüht gelb von November bis Februar. (Bild: dpa)

Im Januar hat man Zeit, sich Gedanken um das neue Gartenjahr zu machen. Kataloge und Bücher geben Anregungen. Man bestimmt, verwirft und legt endlich fest, was den Garten weiter bereichern soll, plant neue Staudenrabatten, einen Steingarten oder Gartenteich, weitere Sitzplätze und, und, und.

Notwendige Bestellungen dafür gehen schon jetzt an zuverlässige Lieferanten der Samen von Einjahrsblumen und Stauden, Zwiebeln und Knollen, Gehölzen. Braucht man Hilfe von Fachleuten für Aushub, Pflasterung und dergleichen, werden Kostenvoranschläge eingeholt und Termine für Ausführungen bestimmt. Je gründlicher alles beizeiten vorbereitet wird, desto besser und schneller geht es später voran.

Trotz Schnee und Eis blüht es im Garten. Erstens der Winterjasmin. Er blüht gelb vom November bis Februar, hält sich als Spreizklimmer an Gittern und Spalieren fest, lässt sich leicht mit Hilfe von Triebabsenkern vermehren, die man gleich nach der Blüte in Erdfurchen bettet. Der Schnitt erfolgt ebenfalls bald nach der Blüte.

Zweitens die Christrose. Sie blüht weiß ab November bis Januar, schätzt halbschattigen Platz und lockeren, nährstoffreichen Boden, braucht aber Zeit zum Eingewöhnen. Danach nicht mehr stören, sie ist dann sehr ausdauernd.

Drittens die Schneeheide. Sie blüht weiß, rosa, rot von November bis März, doch nur, wenn es nicht zu kalt ist, ebenso Erica x darleyensis. Gewünscht wird normale Gartenerde, sonniger bis absonniger Stand, kein Schatten, leichter Rückschnitt der Triebe nach der Blüte, Pflanzung im Frühherbst.

Sparsam wässern

Außenarbeiten: Futter und Wasser für Vögel bereithalten, Luftloch in der Eisdecke des Gartenteichs offen halten, schweren Schnee von Gehölzen schütteln, besonders von immergrünen Säulenformen. Auslichtungs- oder Verjüngungsschnitt von Gehölzen nur bei frostfreier Witterung. Saat von kaltkeimenden Staudenarten. Kontrollierte Kälteeinwirkung erfolgt am besten im Kühlschrank für ein bis drei Wochen bei zwei bis acht Grad über Null. Sowie die Samen keimen, ist sofort zu säen.

Eingelagerte Zwiebeln und Knollen sowie Kübelpflanzen und mehrjährige Balkonpflanzen im Winterquartier brauchen Überwachung. Sparsam wässern je nach Raumtemperatur nur so viel, dass Gefäßinhalte nicht austrocknen, und je nach Pflanzenart. Bei frostfreier Witterung ausgiebig lüften. Achtung! Immer wieder auf Schädlingsbefall kontrollieren und bei erstem Anzeichen von Befall sofort Gegenmaßnahmen ergreifen.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 05.01.2013
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