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Service: Der Nutzgarten im Februar

Zuerst ist der Obstgarten dran. Bis Ende des Monats werden Erziehungs-, Auslichtungs- und Verjüngungsschnitt an Obstgehölzen beendet - weniger weil nicht auch noch später geschnitten werden könnte, sondern weil im März so viel anderes zu tun ist. In günstigen Lagen mit milder Witterung ist eventuell eine Austriebspritzung mit Paraffinöl gegen allerlei tierische Schädlinge angezeigt. Gegen Frostspannerraupen, die früh aus den Eiern schlüpfen, wirken umweltverträgliche Präparate auf der Basis von Bazillus thuringiensis ausreichend.

Obstgehölze brauchen ausreichend Nährstoffe. Ende Februar/Anfang März ist Düngezeit. Ob organische oder mineralische Düngemittel verwendet werden, liegt im Ermessen des Einzelnen. Immer ist darauf zu achten, dass die Menge auf Alter und Zustand des Gehölzes abgestimmt wird, dass der Dünger alle Nährstoffe leicht aufnehmbar in ausgewogenem Verhältnis bietet und dass er möglichst rasch in den Wurzelbereich gelangt, damit die Gehölze zur Zeit des Austriebs und der Blüte davon profitieren. Bei offenem Boden streut man flächig und hackt vorsichtig ein, in Wiese oder Rasen bohrt man Löcher, gibt Düngekörnchen oder -lösung hinein.

Erste Saat steht an

Sowie die Erde frostfrei ist, kann gepflanzt werden - zunächst vorrangig Arten, die früh treiben wie Stachel- und Johannisbeere, Pfirsich, Mandel, Aprikose. Es folgen Pflaumen und Kirschen. Spätblüher sind Birnen, vor allem Äpfel. Wein und Kiwi sind erst im April dran.

Je nach Klima und Witterung sowie den örtlichen Gegebenheiten rücken erste Saaten im Gemüsegarten in greifbare Nähe. Es wird höchste Zeit, anhand des wohl überlegten Bestellungsplanes die benötigten Sämereien zu besorgen. Trocknete die Erde genügend ab, kann man es mit der Saat von Melde, Spinat, Schnittsalat wagen, allerdings nur unter Zuhilfenahme von Folie oder Vlies. Dabei bedenke man stets, dass es jede frühe Saat im Freiland mit weniger günstiger Witterung zu tun bekommt und deswegen spätere Saaten die früheren oft einholen.

Im Frühbeet geht es unabhängig von der Witterung los mit Saat von Schnittsalat, Radieschen, Kresse, Stielmus. Vorher sollte die verbrauchte Erde im Beet durch frische ergänzt oder ersetzt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Abstand zwischen Erdoberfläche und Glas am unteren Kastenrand mindestens 25 Zentimeter beträgt. Das ergibt zwangsläufig am oberen Kastenrand einen größeren Abstand. Danach legt man gleich Fenster auf, damit die Sonne die Erde genügend erwärmt, ehe man sät. ij

© Mannheimer Morgen, Samstag, 26.01.2013
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