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DER ZIERGARTEN IM FEBRUAR

Sonne als Wachstumsmotor

Von Ilse Jaehner

Raus ins Freie, Schaufel und Schere in die Hand! Hobbygärtner können es kaum abwarten, die Saison beginnt mit einigen Arbeiten.

Es geht los! Vielleicht nicht gerade mit voller Kraft voraus, doch mit Nachdruck. Motor des Ganzen ist die Sonne. Sie bestimmt mit zunehmender Wärme und Tageslicht das Verhalten der Pflanzen im Garten, animiert zum Wachsen. Da geht es stellenweise ordentlich zur Sache.

Ist die Erde bereits frostfrei, beginnt die Pflanzzeit für laubabwerfende Gehölze, vorweg solcher mit "nackten" Wurzeln, die nicht in Containern stehen. Zum Pflanzvorgang gehört Entfernen verletzter Wurzelteile, Rückschnitt der Triebe um etwa ein Drittel, Entfernen schwacher, überflüssiger Triebe, Wässern der Pflanzkandidaten für mehrere Stunden, Herrichten der Pflanzstellen.

Ziersträucher, die an diesjährigem Holz blühen werden, müssen eventuell ausgelichtet, zurückgeschnitten oder verjüngt, ältere, zu hoch gewordene auf sinnvolles Maß zurückgenommen werden, ebenso zu hoch gewordene Hecken aus laubabwerfenden Gehölzen.

Man scheue sich nicht, auch mal den einen oder anderen Baum/Strauch ganz zu entfernen, damit wieder mehr Licht und Luft in den Garten kommen und die verbliebenen Pflanzen ausreichend Platz haben, sich optimal zu entwickeln. Dazu gehört außerdem allgemein ausreichende Humus- und Nährstoffversorgung, um Triebkraft und Blütenwille zu stärken. Rosen können einen Teil des Winterschutzes entbehren. Schnitt erfolgt erst, wenn die Knospen sichtbar schwellen.

Säubern und lockern

Wie haben Staudenbeet und -rabatten den Winter überstanden? Man säubert, lockert eventuell schon ein bisschen die Erde zwischen den Pflanzen, düngt auch hier. Wer für demnächst ergänzende Pflanzvorhaben oder etwas ganz Neues plant, braucht zur Verwirklichung dieser Pläne bestimmte Samen und Pflanzen, die sogleich bestellt oder vor Ort gekauft werden. Ob man dem Rasen schon eine Frühjahrskur verpassen kann, hängt davon ab, wieweit die Rasennarbe inzwischen abgetrocknet ist. Nicht bei Nässe vertikutieren!

Im Haus beschäftigt man sich mit dem Antreiben von Knollenbegonien, Canna, Prachtlilien, Schopflilien und dergleichen, gegen Ende des Monats auch mit Dahlien, ferner mit mehrjährigen Beet- und Balkonpflanzen, die in frisches Substrat getopft und meist zurückgeschnitten werden müssen.

Man kümmert sich um die Saatgefäße mit kaltkeimenden Saaten, die nun nach genügend langer Zeit im Kühlschrank ins Frühbeet oder ähnlich gestellt werden können, wo die Samen bei kühlen fünf bis acht Grad demnächst keimen.

Für die nun bald beginnende Saatzeit von Einjahrs- oder Sommerblumen hält man Anzuchttöpfe, Saatschalen, Pikierkisten, Substrat, Etiketten bereit. Also sind Frühbeete, vor allem Kleingewächshäuser einsatzbereit zu machen, damit demnächst alle Vorhaben wie geschmiert laufen.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 09.02.2013
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