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Tischlein, deck’ dich

Von Simone Andrea Mayer

Jedes Kind kann einen Tisch eindecken. Aber daraus einen eindrucksvollen Frühstückstisch oder eine feine Kaffeetafel für Familienfeste wie Ostern zu machen, das ist ein Kunststück. Experten von Porzellanmanufakturen verraten ihre einfachen Tricks.

Frische Deko zu Ostern: Möhren auf dem Teller und Kräuter auf dem Tisch (l.). Auch wenn das Geschirr das Auffälligste am Tisch ist, sind es die Kleinigkeiten, die daraus erst eine Festtafel machen - etwa Tischkärtchen (o.r.), ein Toasthalter (Mitte r.) und Serviettenringe (u.r.).

© Villeroy & Boch/Kähler Design/Royal Copenhagen/tmn

Teller, Besteck, Gläser und Tassen, Servietten - und noch etwas Deko. Mehr braucht man nicht für ein schönes Familienessen zu Festtagen wie Ostern. Aber das macht noch lange nicht die toll gedeckte Tafel aus, die Familienmitglieder, Gäste und vor allem auch einen selbst begeistert.

Menschen, die das Eindecken besonders gut können, sind die Kreativdirektoren und Experten von Porzellanmanufakturen. Diese überlegen sich ja nicht nur Designs für ihre Services, sie machen sich dabei stets um das Gesamtkonzept Gedanken, und sie illustrieren das für die Verkaufskataloge. Drei Experten verraten, wie man aus dem Gedeck für ein Familien-Frühstück und einen Feiertagskaffee eine Festtafel macht:

Blumen sind für alle Experten auf einer Tafel sowieso selbstverständlich. "Oder Zweige, an denen ganz schlicht ein paar Ostereier hängen", rät Trine van der Valk Rasmussen, Marketingleiter bei Kähler Design. Eine ungewöhnliche grüne Alternative schlägt Simone Struve, Sprecherin von Villeroy & Boch: Möhren mit Blättern statt den Blumen auf den Tisch legen.

Auch Kerzen gehören für Bastrup zu einem stimmungsvollen Treffen am Tisch dazu: "Ich bin Däne, bei uns ist es oft dunkel. Wir haben immer Kerzen an, egal ob es fürs Frühstück oder Abendessen, ob es Dienstag, Donnerstag, Sonntag oder ein Festtag ist." Struve schlägt vor, die Dekoration auch auf die Speisen abzustimmen: "So kann man etwa zu einem Pasta-Essen mit Nudeln dekorieren."

Aber auch kleine Absurditäten wie ein Toasthalter, den man vor vielen Jahren als Spaßgeschenk bekommen hat und für den es sonst keine Anlässe gibt, werden zur Besonderheit auf der Tafel. Wer so etwas nicht zu Hause hat: auf Flohmärkten stöbern. "So etwas kann dann auch Gespräche starten", sagt Bastrup. Der Gast sagt, dass ihm ein Stück gut gefalle, und schon habe man eine Geschichte zu erzählen, woher, von wem und wie man es erhalten hat.

Außerdem findet die Geschirr-Expertin: "Einfache Tischeindeckungen wirken in der Regel sowieso viel moderner." Das Auge beruhigt auch eine in Linien gedachte Eindeckung - wenn zum Beispiel Teller auf gleicher Höhe stehen.

Auch Tischkarten gehören für Bastrup dazu: Gäste empfinden es als besondere Aufmerksamkeit, auf der Tafel persönlich angesprochen zu werden. Aber auch die eigenen Kinder sind sicher begeistert davon, ihren Namen zu einem besonderen Anlass auf einem Tischkärtchen zu lesen. "Das Schöne ist ja, an so etwas haben beide Seiten Spaß, der Gast und auch der Gastgeber, der alles vorbereitet", findet Bastrup. "Es geht dabei auch gar nicht immer darum, einen Tisch perfekt und super gelungen einzudecken."

© Mannheimer Morgen, Samstag, 18.03.2017
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