Trends
Von Florian Oertel, dpa
Auf den ersten Blick waren sie in den Hallen der Gamescom nicht zu sehen: Dort sorgen andere Titel für Krach und buntes Flackern auf den riesigen Bildschirmen. Trotzdem waren sie bei der Videospielemesse in Köln mit von der Partie - und zwar mehr denn je: Handyspiele haben Fahrt aufgenommen. Dass sie nach jahrelangem Dümpeln am Rande der Bedeutungslosigkeit jetzt immer wichtiger werden, haben sie in erster Linie einem zu verdanken: Apples iPhone.
Microsofts Xbox
Zum Regenten des mythischen Königreichs Albion werden Spieler von "Fable III". Der dritte Teil der Rollenspiel-Serie im mittelalterlichen Setting wird 2010 exklusiv für Microsofts Xbox 360 erscheinen - aber "nicht zu früh im Jahr". Das sagte Peter Molyneux, Kreativdirektor des Entwicklerstudios Lionhead, auf der Videospielemesse Gamescom.
Sony
Sonys Playstation 3 kommt im September in einer kleineren Version namens "Slim" auf den Markt. Mit einem Preis von rund 300 Euro wird sie etwa 100 Euro billiger sein als die bisherige Version - die für ebenfalls 300 Euro auch weiterhin erhältlich sein soll. Das teilte der Hersteller auf der Videospielemesse Gamescom in Köln mit. Die "Slim" ist mit einer 120 Gigabyte (GB) großen Festplatte ausgestattet.
Zukunft: Videospiele werden so real, dass Monster plötzlich im Wohnzimmer des Spielers auftauchen
Von dpa-Mitarbeiter Florian Oertel
Köln. Ein Monster auf dem Bildschirm jagt keinem Spieler mehr wirklich Angst ein. Aber eine eigenartige Kreatur irgendwo im Wohnzimmer oder gar auf dem Couchtisch dürfte auch abgebrühte Spieler grübeln lassen. Sie sind unter uns - nicht nur die Kreaturen, sondern auch neue Spiele- und vor allem Spielsteuerungs-Konzepte. Auf der Messe Gamescom in Köln war hier und dort zu spüren, wie zukünftig unter Umständen immer mehr Videospiele funktionieren.
Fußball
Fans von "Pro Evolution Soccer" müssen nicht mehr auf Spiele mit der "echten" deutschen Fußball-Nationalelf verzichten. Für die anstehende Version "2010" der Simulation hat der Anbieter Konami die Lizenz erworben, die Pendants zu den Kickern aus Fleisch und Blut unter deren Namen auflaufen zu lassen. Das teilt das Unternehmen mit.
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