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In eigener Sache: Ingeborg Schiele legt „Brille“ zur Seite

Kontinuität und Abschied

Auch in Zukunft berichtet die Seite "Sozialredaktion" an jedem Samstag über aktuelle Rechtsfragen und Urteile. Nach dem Ausscheiden von Hans-Ulrich Kahl als Leiter der Sozialredaktion wird die Seite nun von der Wirtschaftsredaktion dieser Zeitung betreut. Sie setzt auf Kontinuität, an den Themen ändert sich nichts: Im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen weiterhin Entscheidungen und Tipps rund um bürgerliches Recht, Arbeits-, Familien- und Sozialrecht.

Auf eine Rubrik müssen die Leser dieser Seite künftig verzichten: Ingeborg Schiele legt nach 23 Jahren als Kolumnistin ihre "Brille" auf eigenen Wunsch endgültig zur Seite. Damit geht eine Ära zu Ende. Ein Markenzeichen dieser Zeitung verschwindet. "Die Brille", das war und ist Ingeborg Schiele, die als langjährige Leiterin der Sozialredaktion und insbesondere als Kolumnistin dieser Rubrik in der ihr eigenen, unverwechselbaren Art und Weise das Profil dieser Seite geprägt hat.

Angebot zum Nachdenken

Wenn Ingeborg Schiele "Durch meine Brille" Themen des täglichen Lebens aufgriff und dabei ihren Standpunkt vertrat, konnte sie sich der Aufmerksamkeit einer großen Leserschaft gewiss sein. Ihre Kolumne zählte stets zu den meistgelesenen Meinungsbeiträgen dieser Zeitung. Dabei war das Leserecho keineswegs einhellig. Im Gegenteil: Neben einer großen Schar begeisterter Anhänger gab es immer wieder auch kritische Leser, die der Autorin und ihren Standpunkten vehement widersprachen. Man konnte zuweilen durchaus von zwei Lagern sprechen. Gelesen haben die "Brille" beide. Ingeborg Schiele selbst wollte mit ihren Beiträgen niemanden überzeugen. Für sie war die Kolumne stets "ein Angebot zum Nachdenken".

Nun ist also Schluss - früher, als es der Chefredaktion und vielen Lesern lieb ist, und doch später als ursprünglich geplant. Eigentlich wollte die Juristin schon 1997 bei ihrem Ausscheiden als Leiterin der Sozialredaktion die "Brille" zur Seite legen, gab dem Drängen dann aber nach, die Kolumne "zumindest noch einige Zeit" fortzuführen. Gedacht hatte sie an ein Jahr. Es wurden viele Jahre mehr. Dafür gilt es heute herzlichen Dank zu sagen, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Einen Ersatz für die "Brille" wird es nicht geben. Originale sind nicht zu ersetzen. rot

© Mannheimer Morgen, Samstag, 29.12.2012
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