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Neujahr

Von Ingeborg Schiele

Schiele.eps

Schiele.eps

Weil der aufgrund der Maya-Vorhersagen heraufbeschworene Weltuntergang nun doch nicht stattgefunden hat, kann ich Ihnen allen ein gutes und gesegnetes Jahr 2013 wünschen.

Niemand weiß, wie es verlaufen wird. Ob sich die persönlichen Wünsche erfüllen und Hoffnungen Wirklichkeit werden. Auch die üblichen Prophezeiungen der Zukunftsgucker machen uns nicht klüger oder helfen, Gefahren vorzubeugen.

Es bringt auch nicht weiter, darüber zu grübeln, ob Optimisten oder Pessimisten Recht behalten, soweit es um die Sicherheit des Euro, den hart errungenen Wohlstand in Deutschland, den gefährdeten Frieden in der Welt geht.

Die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger sind verständlich. Skepsis ist angebracht, wenn Verträge nicht mehr gehalten werden, volkswirtschaftliche Grundregeln utopischer Solidarität weichen.

Doch Angst vor der Zukunft ist gefährlich. Was uns vielleicht mehr als in vergangenen Jahren nottut, sind Mut, Gottvertrauen und die Zuversicht, auch Krisen bewältigen und einen Neuanfang schaffen zu können. Generationen vor uns konnten das auch.

So möge uns Gott im kommenden Jahr behüten und vor Unheil bewahren, uns die Kraft schenken, bei Herausforderungen zu bestehen und Dankbarkeit zu empfinden für alles Gute, das uns zuteil geworden ist.

Alles im Leben hat seine Zeit. So steht es schon in der Bibel. Und so habe ich entschieden, dass es an der Zeit ist, meine Kolumne einzustellen. Knapp 23 Jahre habe ich Sie, meine Leserinnen und Leser, "Durch meine Brille" blicken lassen. 1190 Mal.

Es war nie meine Absicht, Sie dabei zu meinen Ansichten und Einsichten zu bekehren. Ich wollte nur Denkanstöße geben, dazu bewegen, sich auch mit dem auseinanderzusetzen, was außerhalb des eigenen Lebens liegt. Danke, dass mich so viele von Ihnen begleitet und ermutigt haben. Ich sage Ihnen nun Adieu - Gott befohlen.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 29.12.2012
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