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Spanien und seine luxuriösen Fincas und Immobilien
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Fällt der Begriff Immobilienkrise, ist meist auch von Spanien die Rede. Es lässt sich sicher nicht bestreiten, dass der dortige Immobilienmarkt momentan einige Probleme hat. Allerdings muss zwischen der Art der Immobilien unterschieden werden. Die spanische Immobilienkrise wird in den Medien grundsätzlich mit Bildern halb fertiggestellter oder verfallender Bettenburgen und Appartementhäusern illustriert. Die Bilder entsprechen natürlich den Tatsachen, allerdings darf die andere Seite der Medaille nicht übersehen werden. Denn vor allem im hochpreisigen Segment gehen die Immobiliengeschäfte gut in Spanien. Fincas und andere luxuriöse Anwesen sind gefragt wie eh und je. Dementsprechend gestalten sich auch die Preise
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Besonders beliebt sind Immobilien auf Mallorca oder auf einer der anderen spanischen Ferieninseln. Mallorca & Co. bekommen die Immobilienkrise ohnehin nicht so deutlich zu spüren, wie das Festland. Dies liegt vor allem an kaufwilligen Ausländern, viele davon aus Deutschland. Denn in vielen Fällen sind es wohlhabende Deutsche, die sich auf die Suche nach einer Bleibe für den Ruhestand machen und dabei nicht selten bei einem spanischen Makler landen. Nicht wenige Immobilienbesitzer auf Mallorca vermieten ihr Domizil während der Ferienzeit und generieren auf diese Weise ein Zusatzeinkommen. Die spanischen Inseln sind nämlich längst nicht mehr nur das Ziel feierwütiger junger Menschen. Sie punkten auch bei der älteren und meist zahlungskräftigeren Generation. Und diese Urlauber legen in der Regel auch Wert auf eine stilvolle Unterkunft, womit die Bettenburgen direkt am Strand ausscheiden.
Diese Klientel entscheidet sich häufig dafür, Fincas auf Mallorca anzumieten, denn diese hübschen Landhäuser bieten einige Vorteile. Sie liegen meist idyllisch, verfügen über ein eigenes Grundstück mit Garten und Pool und fungieren als Rückzugsraum, in dem Urlauber ihre Ruhe haben können. Soviel Luxus und Exklusivität haben natürlich ihren Preis. Und der ist von der Immobilienkrise nicht betroffen. Deshalb verwundert es nicht, dass sich einige Gäste nach ihrem Urlaub auf Mallorca, für den Kauf einer Urlaubsimmobilie entscheiden.
Beim Kauf von Immobilien auf Mallorca und in Spanien allgemein sollten einige Dinge beachtet werden. Ansonsten kann der Traum vom eigenen Häuschen in Spanien sehr schnell zum Albtraum werden. Voraussetzung für den Kauf einer Immobilie in Spanien ist die Beantragung einer Nichtresidenten-Identifikationsnummer sowie die Eröffnung eines Kontos bei einer spanischen Bank. Generell sollte beim Immobilienkauf im Ausland immer ein Makler hinzugezogen werden, der den dortigen Markt und seine Gepflogenheiten kennt. Dieser übernimmt nicht nur die Suche nach einem geeigneten Objekt, sondern kümmert sich auch die Abwicklung des Kaufes. Wer auf die Dienste eines Maklerbüros verzichten möchte, sollte sich vor dem Kauf eingehend mit der rechtlichen Lage vertraut machen. Nachdem eine geeignete Immobilie gefunden wurde, sollte die sogenannte "Nota simple informativa" angefordert werden. Dabei handelt es sich um eine Zusammenfassung der Eigentumsurkunde, aus der ersichtlich ist, ob Lasten, wie etwa Hypotheken, auf der Immobilie liegen. Eine Überprüfung der Entwicklungspläne des Gebiets, in dem sich das Objekt befindet, sollte ebenfalls durchgeführt werden. Zudem wird eine technische Untersuchung des Gebäudes dringend empfohlen. Ist alles in Ordnung, kann der Kaufvertrag abgeschlossen werden. Mit Abschluss des Vertrages wird in der Regel eine Anzahlung in Höhe von 10% des Kaufpreises fällig. Diese wird direkt an den Verkäufer gezahlt.