DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

Montag, 08.02.2016

Suchformular
 
 
Bensheim Einhausen Heppenheim Lautertal Lindenfels Lorsch Zwingenberg Lampertheim Bürstadt Biblis Viernheim Groß-Rohrheim Worms

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Politischer Aschermittwoch: Bürgermeisterkandidatin Alexandra Kleiné nutzte das traditionelle Treffen der LWG/CDU für Werbung in eigener Sache

„Die Zeit ist reif für eine Frau an der Spitze“

Archiv-Artikel vom Freitag, den 15.02.2013

Von unserer Mitarbeiterin Claudia Schmitt

Bürgermeisterkandidatin Alexandra Kleiné und Landtagsabgeordneter Peter Stephan (vorne) waren die Redner beim Politischen Aschermittwoch in Winkel.

© Lotz

Lindenfels. Traditionell lädt die LWG/CDU am Aschermittwoch nach Winkel ein. "Heringsessen" heißt die sehr gut besuchte Veranstaltung, und Heringe in leckeren Variationen stehen auch auf der Speisekarte. LWG/CDU-Vorsitzender Heiner Wider begrüßte die Gäste, darunter Bürgermeisterkandidatin Alexandra Kleinè und Landtagsabgeordneter Peter Stephan.

Alexandra Kleinè präsentierte ihr Wahlprogramm. Lindenfels kennt Kleinè aus ihrer Jugendzeit, als sie in Eulsbach wohnte. Nach ihrem Abitur am Alten Kurfürstlichen Gymnasium in Bensheim absolvierte sie ein rechtswissenschaftliches Universitätsstudium, das sie ganz klassisch mit zwei Staatsexamina abschloss.

Die Juristerei sieht sie als gute Grundlage für ihre Arbeit als Bürgermeisterin. Seit 1997 ist Kleinè in der Verwaltung tätig, derzeit ist sie Abteilungsleiterin im Landratsamt. Wichtig sei ihr, die Bürgerschaft an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Dies habe sie im bisherigen Wahlkampf bereits so gehalten, als sie zu vielbeachteten Bürgerforen und Diskussionsrunden einlud.

"Keine Wahlgeschenke"

Wahlgeschenke seien nicht zu erwarten, da die Stadt mit dem Land Hessen den Schutzschirm-Vertrag abgeschlossen habe. Eine sparsame Haushaltsführung sei daher Pflicht, betonte die Kandidatin, die dennoch einen ständigen Dialog mit den Bürgern führen möchte, um finanzielle Spielräume aufzutun.

Alexandra Kleinè möchte die Attraktivität der Stadt für junge Familien weiter steigern. Lindenfels biete jetzt schon zahlreiche Kinderspielplätze und ein hochwertiges Angebot in Kindergärten und Schule. Die ausgezeichneten Betreuungsangebote seien ein attraktiver Standortfaktor für junge Familien.

Das Waldschwimmbad will die Kandidatin erhalten, regelmäßig auch mit den Vereinen ins Gespräch kommen. Alle Vereine betrieben Jugendförderung und müssten bei der Suche nach Fördertöpfen und Sponsoren unterstützt werden.

Auch die Wünsche älterer Menschen gelte es zu berücksichtigen. So will sich die Kandidatin für barrierefreie Umgestaltungen einsetzen. In der Verwaltung sieht Alexandra Kleinè neue Möglichkeiten und will entsprechende Impulse setzen. Hierzu gab sie ein Serviceversprechen ab und versprach Rückmeldungen auf Anfragen in kurzer Zeit. Feste Öffnungszeiten des Rathauses sollen durch die Möglichkeit der Terminvereinbarung ergänzt werden, die Online-Dienstleistungen würden ausgebaut und die Internetpräsentation der Stadt solle mehr elektronischen Bürgerservice bieten.

Rückgrat der Wirtschaftskraft in der Stadt seien die mittelständischen Betriebe, die zahlreich vorhanden seien. Alexandra Kleinè will den Unternehmen die Rahmenbedingungen so gut wie möglich gestalten, um die Betriebe in der Stadt zu halten. Wirtschaftsförderung sieht sie daher als Chefinnensache an, und auch für die Neuansiedlung von Gewerbebetrieben sieht sie als Juristin gute Chancen, da sie gut mit Genehmigungsbehörden verhandeln könne.

Unternehmerfreundliche Stadt

Lindenfels solle das Leitbild einer unternehmerfreundlichen Kommune leben. Die Feuerwehren und das Luisenkrankenhaus würden gebraucht. Kleinè will "schlagkräftige Feuerwehren, die den Anforderungen der Gefahrenabwehr gerecht werden können". Ihr Diskussionsform "Gefahrenabwehr der Zukunft" sei von nahezu allen Einsatzkräften der Feuerwehren besucht worden, erinnerte die Kandidatin.

Die Montagsdemonstrationen für die Erhaltung des Luisenkrankenhauses, deren Mitinitiatorin Kleinè war, hätten gezeigt, wie viel die Lindenfelser bewegen könnten. Als Bürgermeisterin werde sie sich dafür einsetzen, dass die Klinik erhalten bleibe und dass für die medizinische Versorgung der Bürger Lösungen gefunden würden.

Als Frau bringe sie eine andere Sichtweise in die Politik der Stadt ein, bisher gab es in Lindenfels nur Herren als Bürgermeister. Die Zeit sei reif für eine Frau an der Spitze.

Peter Stephan berichtete aus seiner Arbeit im Landtag. Dabei ging es um den kommunalen Finanzausgleich, wo künftig die ländlichen Regionen bevorzugt werden sollen, um die Finanzierung von Kindergärten und den kommunalen Rettungsschirm.

© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 15.02.2013

Kommentar schreiben

Jeder Kommentar wird mit dem Vor- und Nachnamen des Autors veröffentlicht.

Sie müssen sich anmelden, um einen Kommentar zu verfassen.

Leser-Kommentare  

Aufgrund von nicht freigegebenen Kommentaren kann die Anzahl dargestellter Kommentare abweichen

    • Drucken
    • Senden
     
     
    TICKER

    Das Wetter in Lindenfels

    Lindenfels (Odenwald) - Prognose für 21 Uhr

    Das Wetter am 8.2.2016 in Lindenfels (Odenwald): wolkig
    MIN. 4°
    MAX. 11°
     

    Fastnacht

    Narren hielt es nicht auf den Bänken

    Elmshausen. Mit einer wortlosen Büttenrede ganz im Sinne heutiger Kommunikationsmöglichkeiten startete der Faschingsabend bei der Elmshäuser Feuerwehr. Ein Programm mit zehn Punkten und ganz viel Stimmungsmusik dazwischen, sorgten für einen kurzweiligen und stimmungsvollen Abend. Das Gerätehaus war… [mehr]

    CDU

    Altes Hospital wird Ende des Jahres abgerissen

    Bensheim. Die Häppchen haben allen gut geschmeckt. Nur bei der Entwicklung der Stadtmitte bekommt so mancher Bensheimer Bauchweh. Das Haus am Markt liegt der Stadt ebenso im Magen wie der Neumarkt und die Leerstände. Bei einem kulinarisch flankierten Rundgang hat die CDU am Samstag die wichtigsten… [mehr]

    Nach Belästigung

    Landrat Engelhardt schlägt harten Kurs ein

    Geht es nach Christian Engelhardt sollten auch minderjährige Asylbewerber abgeschoben werden können, wenn sie straffällig geworden sind. Das forderte der Bergsträßer Landrat nach einem Zwischenfall beim Fastnachtsumzug in Heppenheim. Vier jugendliche Afghanen sollen eine 17-Jährige belästigt haben. [mehr]

     
     

    Ihr Kontakt zu uns

    Fragen? Lob? Kritik?

    So erreichen Sie das Kompetenzteam Lautertal/Lindenfels:

    Thorsten Matzner

    06251/1008-89

    Konrad Bülow 06251/1008-84

    Fax

    06251/1008-76

    E-Mail

    ba-lindenfels@bergstraesser-anzeiger.de

    Netiquette

    Spielregeln für die Kommunikation im Internet

    Dass die Kommentarfunktion zu den Artikeln auf unserer Website und in unseren sozialen Netzwerken zunehmend genutzt wird, freut die Redaktion. Die Meinung unserer Leser und der Besucher unserer digitalen Plattformen zu redaktionellen Inhalten ist uns wichtig. Einige Spielregeln müssen trotzdem… [mehr]

    Bergsträßer Jazz-Festival

    Rauschende Gospel-Party im Parktheater

    Bensheim. Zwei Stunden lang feierte das Publikum am zweiten Weihnachtsfeiertag im ausverkauften Parktheater eine rauschende Gospel-Party. Anheizer und gleichzeitig Lokomotive waren die unverwechselbaren Original USA Gospel Singers mit Bernard Flegar am Schlagzeug und Will Lewis am Piano. [mehr]

    Überblick

    Schnell eingelebt

    Die Bergsträßer sind ein geselliges Völkchen. Geht man auf sie zu, wird man mit offenen Armen aufgenommen. Das gilt für die vielen Feste, das gilt aber auch sonst. Wer freundlich fragt, bekommt freundlich Antwort. [mehr]

    Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte

    „Die bürgerliche Mitte ist geschockt“

    Der Duisburger Parteienforscher Karl-Rudolf Korte äußert sich im Interview zur Entwicklung der AfD und den Folgen von Frauke Petrys Schießbefehl-Zitat. [mehr]

    Region Bergstraße

    Spende aus der BA-Baby-Beilage an „Wellcome“ überreicht

    Bensheim. Mütter und Kinder im Familienzentrum staunten am Dienstag nicht schlecht: Besucher von Bergsträßer Anzeiger und Sparkasse Bensheim platzten mitten in die muntere Sing- und Spielrunde. Die Störung hatte jedoch einen erfreulichen Grund: Die Spende aus dem Projekt "BA-Babys 2015" geht in… [mehr]

    Rund 35 Jobs, Praktika und Ausbildungsplätze in Viernheim und Umgebung finden Sie hier

     

    DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR