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Politischer Aschermittwoch: Bürgermeisterkandidatin Alexandra Kleiné nutzte das traditionelle Treffen der LWG/CDU für Werbung in eigener Sache

„Die Zeit ist reif für eine Frau an der Spitze“

Von unserer Mitarbeiterin Claudia Schmitt

Bürgermeisterkandidatin Alexandra Kleiné und Landtagsabgeordneter Peter Stephan (vorne) waren die Redner beim Politischen Aschermittwoch in Winkel.

© Lotz

Lindenfels. Traditionell lädt die LWG/CDU am Aschermittwoch nach Winkel ein. "Heringsessen" heißt die sehr gut besuchte Veranstaltung, und Heringe in leckeren Variationen stehen auch auf der Speisekarte. LWG/CDU-Vorsitzender Heiner Wider begrüßte die Gäste, darunter Bürgermeisterkandidatin Alexandra Kleinè und Landtagsabgeordneter Peter Stephan.

Alexandra Kleinè präsentierte ihr Wahlprogramm. Lindenfels kennt Kleinè aus ihrer Jugendzeit, als sie in Eulsbach wohnte. Nach ihrem Abitur am Alten Kurfürstlichen Gymnasium in Bensheim absolvierte sie ein rechtswissenschaftliches Universitätsstudium, das sie ganz klassisch mit zwei Staatsexamina abschloss.

Die Juristerei sieht sie als gute Grundlage für ihre Arbeit als Bürgermeisterin. Seit 1997 ist Kleinè in der Verwaltung tätig, derzeit ist sie Abteilungsleiterin im Landratsamt. Wichtig sei ihr, die Bürgerschaft an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Dies habe sie im bisherigen Wahlkampf bereits so gehalten, als sie zu vielbeachteten Bürgerforen und Diskussionsrunden einlud.

"Keine Wahlgeschenke"

Wahlgeschenke seien nicht zu erwarten, da die Stadt mit dem Land Hessen den Schutzschirm-Vertrag abgeschlossen habe. Eine sparsame Haushaltsführung sei daher Pflicht, betonte die Kandidatin, die dennoch einen ständigen Dialog mit den Bürgern führen möchte, um finanzielle Spielräume aufzutun.

Alexandra Kleinè möchte die Attraktivität der Stadt für junge Familien weiter steigern. Lindenfels biete jetzt schon zahlreiche Kinderspielplätze und ein hochwertiges Angebot in Kindergärten und Schule. Die ausgezeichneten Betreuungsangebote seien ein attraktiver Standortfaktor für junge Familien.

Das Waldschwimmbad will die Kandidatin erhalten, regelmäßig auch mit den Vereinen ins Gespräch kommen. Alle Vereine betrieben Jugendförderung und müssten bei der Suche nach Fördertöpfen und Sponsoren unterstützt werden.

Auch die Wünsche älterer Menschen gelte es zu berücksichtigen. So will sich die Kandidatin für barrierefreie Umgestaltungen einsetzen. In der Verwaltung sieht Alexandra Kleinè neue Möglichkeiten und will entsprechende Impulse setzen. Hierzu gab sie ein Serviceversprechen ab und versprach Rückmeldungen auf Anfragen in kurzer Zeit. Feste Öffnungszeiten des Rathauses sollen durch die Möglichkeit der Terminvereinbarung ergänzt werden, die Online-Dienstleistungen würden ausgebaut und die Internetpräsentation der Stadt solle mehr elektronischen Bürgerservice bieten.

Rückgrat der Wirtschaftskraft in der Stadt seien die mittelständischen Betriebe, die zahlreich vorhanden seien. Alexandra Kleinè will den Unternehmen die Rahmenbedingungen so gut wie möglich gestalten, um die Betriebe in der Stadt zu halten. Wirtschaftsförderung sieht sie daher als Chefinnensache an, und auch für die Neuansiedlung von Gewerbebetrieben sieht sie als Juristin gute Chancen, da sie gut mit Genehmigungsbehörden verhandeln könne.

Unternehmerfreundliche Stadt

Lindenfels solle das Leitbild einer unternehmerfreundlichen Kommune leben. Die Feuerwehren und das Luisenkrankenhaus würden gebraucht. Kleinè will "schlagkräftige Feuerwehren, die den Anforderungen der Gefahrenabwehr gerecht werden können". Ihr Diskussionsform "Gefahrenabwehr der Zukunft" sei von nahezu allen Einsatzkräften der Feuerwehren besucht worden, erinnerte die Kandidatin.

Die Montagsdemonstrationen für die Erhaltung des Luisenkrankenhauses, deren Mitinitiatorin Kleinè war, hätten gezeigt, wie viel die Lindenfelser bewegen könnten. Als Bürgermeisterin werde sie sich dafür einsetzen, dass die Klinik erhalten bleibe und dass für die medizinische Versorgung der Bürger Lösungen gefunden würden.

Als Frau bringe sie eine andere Sichtweise in die Politik der Stadt ein, bisher gab es in Lindenfels nur Herren als Bürgermeister. Die Zeit sei reif für eine Frau an der Spitze.

Peter Stephan berichtete aus seiner Arbeit im Landtag. Dabei ging es um den kommunalen Finanzausgleich, wo künftig die ländlichen Regionen bevorzugt werden sollen, um die Finanzierung von Kindergärten und den kommunalen Rettungsschirm.

© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 15.02.2013

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