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Mode: Bergsträßer Friseur- und Kosmetiker-Innung stellt in Bensheim im Rahmen einer dreistündigen Show die neuesten Trends vor

Der wilde Haarschopf ist im Kommen

Von unserer Mitarbeiterin Jeanette Spielmann

Die neuesten Modetrends präsentierte das Bergsträßer Friseur- und Kosmetikerhandwerk am Sonntag in Bensheim.

© Neu

Bergstraße. Eine Frisur ist mehr als nur die nach eigenen Wünschen gestalteten Haare auf dem Kopf - sie ist ein Statement. Schaut man sich die neuen Frisurentrends für Frühjahr und Sommer an, so ist die Zeit der akkurat geschnittenen und ordentlich gekämmten Haare endgültig vorbei. Wilde und nicht sichtbar gezähmte Frisuren sind angesagt, die Frisur soll nicht auf den ersten Blick deutlich machen, dass gerade der Friseur Hand angelegt hat.

Bei der Präsentation der neuen Trends durch die Friseur- und Kosmetiker-Innung Bergstraße am Sonntag im Musiktheater Rex wurde aber auch deutlich: Jede kreative Idee und innovative Frisur setzt eine exakte Schnitttechnik voraus. Nur wenn das Handwerk auch beherrscht wird, lassen sich in Verbindung mit Kreativität und Innovation auch perfekte und eindrucksvolle Ergebnisse erzielen.

Ob Dame oder Herr, ob langes oder kurzes Haar, ob Alltags- oder Festfrisur - in der rund dreistündigen Show zeigten die Bergsträßer Friseure und Friseurinnen, was alles möglich ist.

Lambrecht und Meister sehen zu

Neben den vielen Kolleginnen und Kollegen begrüßte Obermeisterin Angelika Gabriel auch den Ehrenpräsident des Zentralverbandes des deutschen Friseurhandwerks, Alfred Preußner, sowie die beiden Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht und Dr. Michael Meister begrüßen.

Bei den langen Haaren freut sich vor allem Nicole Schneider vom Bensheimer Salon Grünhag darüber, dass Locken wieder da sind - aber nicht ordentlich und brav, sondern aufgeplustert und toupiert als voluminöse Haarpracht oder sanft gebändigt durch Flechten oder Drehen, wobei auch beim Zopf kräftig gezupft wird. Verstärkt wird der romantische Look durch das Einarbeiten von Schmuck oder Blüten. Für die Pflege des langen Haares hat Nicole Schneider auch einen Tipp parat: "Viele Bürstenstriche und jeden Abend einen Tropfen Öl ins Haar."

Bei kurzen Haaren spielt nach wie vor die Schnitttechnik eine wichtige Rolle, aber auch durch Farbschattierungen werden tolle Effekte erzielt. Kurze Seiten gehen in längere Nackenpartien über und auch das Deckhaar ist in Teilbereichen länger.

Ein "besonderes Bonbon", so die Ankündigung von Obermeisterin Gabriel, war Christof Prinz. Seit über 20 Jahren ist der Friseur mit eigenem Salon im Saarland für Goldwell tätig. Er überraschte im Musiktheater nicht nur mit den aktuellen Farben, sondern mit einer ganz außergewöhnlichen Technik.

Mit Nadel und Faden frisiert

Spätestens seit Sonntag weiß man, dass man Frisuren auch "nähen" kann. Mit einer dicken Nadel und einem Wollfaden bändigte Prinz eine wilde Lockenpracht. Auch wenn es vielleicht nicht so wirkte, aber Prinz wusste ganz genau, wie er den Faden führen musste, um das Ergebnis zu bekommen, das er wollte.

Nicht weniger überraschend war die Verwandlung einer einfachen Hochsteckfrisur zu einem ungezähmten Kurzhaarschopf. Erreicht hat er das mit dem Aufstecken von Bommeln aus Afro-Haar.

Nicht vergessen wurden bei der Präsentation die von Silvia Ehrlich-Seeger (Heppenheim) und Katja Ehrlich-Peetz (Bensheim) vorgestellten Kosmetiktrends. Sanftes Pastell und matte Farben mit schwarzem Kajal als Kontrast machen die Augenpartie zum Hingucker. Nach wie vor beliebt sind "Smokey Eyes" - und türkisfarbene Mascara sorgt hier für einen besonderen Effekt. Bei "Indian Summer" wird sattes Türkis mit einem warmen Braunton kombiniert.

Internationales Flair mit exklusiv ausgestatten Modellen mit leuchtend roter Haarpracht vermittelte zum Abschluss die Show vom Hatice Turan (Auerbach). Insgesamt haben die Friseure und Friseurinnen der Innung einmal mehr ihr Engagement für einen kreativen Beruf und ihre Bereitschaft demonstriert, sich immer wieder neu zu definieren, sich zu informieren und weiterzuentwickeln. Auf dem roten Teppich aktiv waren mit der Präsentation von Schnitttechniken außerdem Uwe Schnatz von der Frisurenwerkstatt Biblis, Marcel Herold von Haardesign Herold in Lautertal, Fehime Matusch vom Salon Glückssträhne in Lorsch und Arnika Reißig von Haarstylist Arnika in Lampertheim.

Dienstag, 14.03.2017

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