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75 Jahre Kreis Bergstraße: Verwaltungschefs auf dem Kreis Bergstraße packten gestern im Weinberg mit an

Für den Jubiläumswein: Bürgermeister als Lesehelfer im Eckweg

Archiv-Artikel vom Freitag, den 12.10.2012

Christian Schönung und Adil Oyan (rechts) bei der Weinlese.

© Lotz

Bergstraße. 2013 wird der Landkreis Bergstraße 75 Jahre alt. Damit es dann auch was zum Zuprosten gibt, schlugen sich gestern eine Handvoll heimischer Bürgermeister und Stadträte in den Wingert. In der Lage Eckweg wurden in einer konzertierten Blitzaktion Trauben für den Jubiläumswein gelesen.

"Das werden vielleicht zwei- bis dreitausend Flaschen", schätzt Reinhard Antes, Vorstandsvorsitzender der Winzer eG und Besitzer der Parzellen, auf denen Riesling und Spätburgunder im besten Reifestadium auf die Verwaltungsleute schon gewartet haben. Und zwar regelrecht: Einige Bütten waren bereits bei deren Ankunft voll. Dennoch langten die Rathauschefs fototauglich zu. Landrat Matthias Wilkes und Dr. Holger Habich (Zwingenberg) sogar in Gummistiefeln. Beides übrigens keine Rebscheren-Greenhorns. Man hat schon öfter angepackt.

Für den Lorscher Christian Schönung und Holger Schmitt aus Rimbach war es eine Premiere. Auch andere benötigten einen Crashkurs vor Ort. Die Odenwälder Kollegen seien eher Streuobst gewohnt, während man sich im Ried auf Spargel verstehe, so Wilkes. Er sei aber optimistisch, dass alles gut klappe. Und er hatte recht. Niemand wurde verletzt.

"Die Odenwälder Kollegen sind ja eher Streuobst gewohnt, während man sich im Ried aufs Spargelstechen versteht."

Landrat Matthias Wilkes zur Zusammensetzung der Lesehelfer

Für die Genossenschaft ist der Rathauswein das Geburtstagsgeschenk zum Kreisjubiläum. Die weißen und blauen Beeren werden zusammen gekeltert, woraus nach dem deutschen Weinrecht ein sogenannter Rotling entsteht. Sieht rosé aus, ist aber kein Rosé, weil selbiger nur aus roten Trauben hergestellt wird. Das war den Lesehelfern - darunter auch Uwe Spitzer (Gorxheimertal), Volker Oehlenschläger (Fürth), Herold Pfeifer (Neckarsteinach) sowie die Stadträte Christoph Zahn (Heppenheim) und Adil Oyan aus Bensheim - aber eher egal. Der Jubi-Wein wird wohl als trockene Spätlese abgefüllt. Wie Antes mitteilt, wurden diese beiden Sorten an der Bergstraße bislang noch niemals vermählt - zwei typische heimische Sorten, die sich für einen repräsentativen Tropfen bestens eignen.

Die Lesehelfer waren ruck-zuck fertig. Ob es daran lag, dass Verbandschef Otto Guthier mit einigen Flaschen Federweißen wartete, kann an dieser Stelle lediglich behauptet, keineswegs aber nachgewiesen werden. tr

© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 12.10.2012

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