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„Turbo-Abi ja – aber nicht für alle“

Gymnasien sollen laut der Landespolitik die Möglichkeit bekommen, von G8 zurück zu G9 zu wechseln. Was halten Sie als Schülervertreter davon?

Laurien Simon Wüst: Das Hauptproblem mit G8 hier vor Ort ist, dass die Mittelstufe um ein Jahr verkürzt wurde, der Lernstoff aber verdichtet. Die Schüler klagen über Lernstress und haben wenig Zeit für Hobbys, Sport oder zusätzliches Engagement in Vereinen. Ein Wechsel zurück zu G9 ist aber auch nicht die Lösung. Deshalb schlagen wir ein ganz anderes System vor.

Wie sieht dieses System aus?

Wüst: Die Schüler wollen eine Ganztagsschule mit modularisierter Oberstufe. Die Ganztagsschule sollte Unterricht, gemeinsames Lernen, Sport und Vereine unter ein Dach bringen und Lebensraum für die Schüler sein. In der Oberstufe soll dann jeder wählen können, ob er bestimmte Pflichtkurse in zwei, drei oder vier Jahren absolviert. So kann jeder in seinem eigenen Lerntempo zum Abitur kommen.

Wie sähe es dann mit den Chancen von "schnellen" und "langsamen" Schülern bei der Jobsuche aus?

Wüst: Da sehen wir kein Problem: Wer sich mehr Zeit nimmt, bringt dann auch andere Fähigkeiten und Erfahrungen mit. Viele Betriebe erwarten eine gewisse Reife von den Bewerbern, die ein Turbo-Abiturient unter Umständen noch nicht hat. cel

© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 14.07.2012

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