Zwingenberg.
Dr. Fritz Kilthau, Vorsitzender des Arbeitskreises Zwingenberger Synagoge, engagierter Rechercheur über die Zeit von 1933 bis 1945 in der Region und Buchautor, sowie Heribert Pauly, Historiker und mittlerweile im Ruhestand befindlicher Studiendirektor des Schuldorfs Bergstraße, haben sich dem Thema Ein- beziehungsweise Auswanderung angenommen und die Ergebnisse ihrer aufwendigen Forschungen beziehungsweise Recherchen zu 54 Schautafeln zusammengefasst. Diese werden nun im Zeitraum von heute (Freitag, 15. Februar, 18 Uhr) bis zum 3. März in der Remise beim Alten Amtsgericht (Obertor 1) in Zwingenberg ausgestellt.
Die Stadt Zwingenberg tritt als Mitveranstalterin der Ausstellung "Migration in Südhessen - Ein- und Auswanderung in der Region Bergstraße-Odenwald in der Zeit vom 17. Jahrhundert bis 1945" auf. Die Sparkasse Bensheim sowie der Landkreis Bergstraße fördern das Projekt des als Verein organisierten Arbeitskreises Zwingenberger Synagoge, der gerne im ehemaligen jüdischen Gotteshaus ein Migrations-Museum einrichten würde. Das Gebäude befindet sich aber in Privatbesitz. mik
Leser-Kommentare
Aufgrund von nicht freigegebenen Kommentaren kann die Anzahl dargestellter Kommentare abweichen