Landgericht: Psychiatrischer Gutachter hält den Angeklagten im Prozess um den Wohnheim-Mord für voll schuldfähig
Von unserem Redaktionsmitglied Simone Jakob
Uwe R. schreibt unablässig als Dr. Hartmut Pleines im Prozess um den blutigen Mord an einer 39-Jährigen im SRH-Wohnheim vor dem Heidelberger Landgericht feststellt, dass er voll schuldfähig ist. Der unscheinbare 42-Jährige hatte beim Prozessauftakt gestanden, die Mutter einer neun Jahre alten Tochter erstochen zu haben - doch auch von Depressionen, Alkohol einer posttraumatischen Belastungsstörung und einem "umgelegten Schalter" war die Rede.
Rathaus: Entwurf für mehr Beteiligung übergeben
Mehr Bürgerbeteiligung lautet ein Ziel der Stadt Heidelberg. Nun hat ein zuständiger Arbeitskreis den Entwurf "Leitlinien für mitgestaltende Bürgerbeteiligung" ausgearbeitet und an Oberbürgermeister Eckart Würzner übergeben. Die Leitlinien sollen in der Bürgerschaft und der Stadtverwaltung bis Mai diskutiert und ergänzt werden, berichtete die Stadt. Danach könnte der Gemeinderat sie verabschieden.
Studentenwerk: Partys und spätes Frühstück im Februar
Ein Brunch ist eine Mischung aus Frühstück und Mittagessen und gerade an Sonntagen bei Spätaufstehern sehr beliebt. Nun nimmt auch das Studentenwerk dieses Angebot auf und bietet am Sonntag, 19. Februar, in der Zeughaus-Mensa von 10 bis 14 Uhr ein großes Buffet an.
Kriminalität: Mithilfe von DNA-Spuren an einer Krawatte klärt die Polizei die Erdrosselung einer 17-Jährigen vor 20 Jahren auf
Von unserem Redaktionsmitglied Simone Jakob
"Wir verlieren keinen Mord aus den Augen", sagt Altfall-Experte Ralf Tabery und deutet auf die graue Krawatte, mit der im August 1991 die erst 17 Jahre alte Bianca Keil erdrosselt worden war. Eine Beziehungstat - das steht 20 Jahre später fest, denn das Kleidungsstück trägt die DNA-Spuren ihres Großonkels. Gesühnt wird diese Tat dennoch nie, denn der mutmaßliche Mädchenmörder hat sich im Jahr 2000 selbst getötet.
Partnerschaft: Rehovot und Heidelberg stoßen Projekte an
Mit vielen neuen Ideen im Gepäck ist Oberbürgermeister Eckart Würzner von seiner Reise aus der israelischen Partnerstadt Rehovot zurück. So planen die beiden Städte in den kommenden Jahren ein gemeinsames "Science Center" nach dem Vorbild des Heidelberger "Explo" und des Science Garden in Rehovot.
Medizin
Rund 40 000 Menschen sollen in Deutschland unter der Lungenkrankheit Sarkoidose leiden. Da die Beschwerden oft nicht gleich zugeordnet werden können, gehen Experten sogar von einer größeren Zahl von Betroffenen aus. Heute, am 8. Februar, bietet die Thoraxklinik ab 18 Uhr - in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe - einen Informationsabend zu dieser Erkrankung an.
Integrationsplan: OB Würzner sieht Heidelberger Projekt auf gutem Weg / Ende des Jahres sollen erste Ergebnisse bewertet werden
Von unserem Redaktionsmitglied Sebastian Schwarz
Seit Februar vergangenen Jahres läuft in Heidelberg der städtische "Kommunale Integrationsplan" (KIP). Mit dem Projekt will die Stadt Lebenssituation und Bildungschancen von Migranten vor Ort verbessern und die Akzeptanz für ein tolerantes multikulturelles Zusammenleben fördern.
Freizeit: Auf der Neckarwiese entsteht eine Schlittschuhbahn
Eine nicht gerade alltägliches Schauspiel hat sich gestern auf der Heidelberger Neckarwiese westlich der DLRG Station ereignet: Aus einer riesigen Fontäne sprudelten Unmengen von Wasser über das Gelände. Dabei handelte es sich nicht um einen bei dieser Kälte so gefürchteten Wasserrohrbruch - Eissportliebhaber werden vielmehr frohlocken, denn sie können bald in unmittelbarer Flussnähe sanft über das Eis gleiten.
Hebelstraße: Streichung der Fördermittel stößt auf Kritik
Nachdem die Landesregierung den Neubau der Hebelstraßenbrücke nicht im Förderprogramm 2012/2013 berücksichtigt hat (wir berichteten) regt sich nun Kritik von der Heidelberger Bau-Innung. Man unterstütze die Zielsetzung der Landesregierung, die Sanierung und den Erhalt bestehender Straßen voranzutreiben, statt das Netz auszuweiten, so Obermeister Markus Böll.
Prävention: Kleine Nummer soll Diebe abschrecken
Wer Langfingern die Lust aufs eigene Rad verderben möchte, sollte sein Gefährt codieren lassen. Gelegenheit dazu gibt es am Samstag, 11. Februar, zwischen 10 und 16 Uhr. Bei der Eröffnungsveranstaltung des Zentrums für umweltbewusste Mobilität in der Kurfürsten-Anlage 62 (vor dem BG-Chemie-Gebäude am Hauptbahnhof) codieren Beamte des Reviers Mitte kostenlos Zweiräder. Wer den Service nutzten möchte, sollte seinen Personalausweis sowie einen Eigentumsnachweis für das Rad dabeihaben.
» Seitenanfang