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Mannheim. Der Christopher Street Day in Mannheim mit Zehntausenden Besuchern wird aus Sicht der Stadt eine sichere Veranstaltung. Die Parade von Schwulen und Lesben am 14. August sei nicht vergleichbar mit der Love-Parade in Duisburg, sagte Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) am Mittwoch. In Duisburg waren 21 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben gekommen. "Der CSD ist eher Alltag", sagte Kurz und verwies auf die langjährigen Erfahrungen der Stadt mit der Veranstaltung, die zum zehnten Mal stattfindet. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen seien nicht geplant.
Die Demonstration von Schwulen und Lesben für Akzeptanz steht dieses Jahr unter dem Motto "Die Zukunft ist bunt". Das Motto passe zu Mannheim, sagte Kurz. "Mannheim ist eine bunte Stadt, die stolz ist auf eine Tradition des Zusammenlebens von Menschen verschiedenster Nationalitäten, Religionen, Kulturen und Lebensvorstellungen." Bei der Parade am Samstagnachmittag ziehen 30 Gruppen mit insgesamt rund 500 Teilnehmern durch die Innenstadt. Im vergangenen Jahr sahen sich rund 60 000 Menschen die Parade an. (dpa)
04. August 2010
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