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Hand anlegen beim Obstschneiden dürfen die kleinen Sternchen. (Bild: bro)
Mannheim. Natürlich gibt es hier eine Bobbycar-Rennstrecke und natürlich tragen die kleinen roten Kunststoffautos hier einen Stern. Sonst erinnert bei den "Sternchen" aber wenig an einen großen Autobauer wie Daimler, der seinen Mitarbeitern am Mannheimer Benz-Werk seit zwei Jahren die Krippe anbietet. Obwohl die Fabrik ums Eck ist, scheint sie hier drin ganz weit weg.
41 Kinder werden in vier Gruppen betreut, das Haus ist nagelneu und hebt sich deutlich vom Durchschnitt anderer Einrichtungen ab. Was an Kosten nach Elternbeiträgen und öffentlicher Förderung übrigbleibt, übernimmt Daimler. Betrieben wird die Einrichtung von der pme Familienservice GmbH, die in ganz Deutschland Kinderbetreuung anbietet.
"Zurzeit können wir den gesamten Bedarf hier am Standort abdecken", sagt Elin Klimowicz, Leiterin der Mannheimer "Sternchen". Die Eltern können Pakete buchen, zwischen 16 und 50 Stunden Betreuung pro Woche ist alles möglich. Die Gebühren richten sich nach der Betreuungszeit und dem Einkommen der Eltern. Dafür bietet die Krippe einiges: In jeder Gruppe ist eine englischsprachige Erzieherin dabei, im Haus arbeiten viele Sozialpädagogen, Fortbildungen sind fest eingeplant. In einer offenen Küche wird vollwertig gekocht, spielerisch sollen den Kleinen zudem schon Naturwissenschaften näher gebracht werden. Beim Hantieren mit Wasser, Trichter und Schüsseln etwa. (bro)
20. August 2010
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