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Öde Ecke bald passé?

Von Michaela Roßner

Kaum zu fassen: Gerade erst vermag man zu begreifen, welche unglaublichen Möglichkeiten sich der Stadtentwicklung mit dem Abzug der US-Armee bieten - da steht bereits die nächste Räumung an: Schon in gut zwei Jahren soll der letzte Häftling den "Faulen Pelz" verlassen. Eine weitere Riesenchance für Heidelberg - eine, die eine äußerst öde Ecke beleben könnte.

Wer heute zwischen Parkplätzen und hoher Sandsteinmauer am "Oberen Faulen Pelz" spaziert, mag sich zwar über Pfeifkonzert und Zurufe aus den vergitterten Fensterchen amüsieren. Aber dass man sich hier in unmittelbarer Nähe von Schloss und Einkaufsstraße befindet, lässt sich nicht erahnen. Und der Blick auf Stacheldraht und Überwachungssysteme gehört auch nicht gerade zu den beschaulichen Perspektiven, die die Stadt zu bieten hat.

Natürlich ist ein Gefängnis per se kein belebender Magnet im Stadtbild. Umso größer wird jetzt die Verpflichtung, das einstige Gerberviertel mit frischen Ideen und einem guten Händchen zu einem neuen Mittelpunkt der Altstadt zu machen. Natürlich setzt der Denkmalschutz der Kreativität deutliche Grenzen. Doch warum nicht nachdenken über ein pfiffiges Hotel, eine Jugendherberge, eine Ergänzung der universitären Einrichtungen? Die Stadt und das Land als Eigentümer der eigenwilligen Immobilie sind nun gefragt. Sehr viel Zeit indes bleibt nicht - sonst droht das bald leerstehende Haus eine noch ödere Ecke zu werden.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 19.07.2012

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