Nach Prunksitzungen, Kappenabenden und Fasnachtsumzügen haben sich auch dieses Jahr wieder einige Narren aus Bequemlichkeit ans Steuer ihres Autos gesetzt, obwohl sie zu viel getrunken hatten. Der traurige Spitzenreiter - ein 46-Jähriger aus Heidelberg - hatte nach Polizeiangaben 4,27 Promille intus, als er sich hinter das Steuer seines Wagens setzte.
"Trotz verstärkter und angekündigter Kontrollen haben wir während der heißen Faschingsphase in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis bei Schwerpunktaktionen insgesamt 111 Pkw-Fahrer erwischt, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen", berichtet Polizeisprecher Norbert Schätzle. Im Vorjahr waren es 129 Verkehrssünder.
16 Unfälle und fünf Verletzte
Zudem wurden 16 promillebedingte Unfälle (13) registriert, wobei bei drei Kollisionen fünf Verletzte zu beklagen waren. Die Beamten zogen 55 Führerscheine ein (60). Zudem müssen 72 Narren mit einem Fahrverbot rechnen. Dieses Schicksal wird laut Schätzle auch den 46-jährigen Alkohol-Spitzenreiter ereilen, dessen "Lappen" sofort beschlagnahmt wurde. Ein Strafverfahren sei eingeleitet worden. sin
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