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Hirschberg: Jahreshauptversammlung beim Förderkreis „Olympia“ Leutershausen / Vorstand bestätigt

319 ziemlich beste Kino-Freunde

Der Vorstand des Fördervereins (v. l.): Margret Owens, Renate Keppler-Götz, Jürgen Glöckler, Wiebke Dau-Schmidt, Klaus Winkelmann, Bärbel Luppe.

© wn

Das letzte Jahr hatte es in sich. Was die Besucherzahlen angeht, war es das beste Jahr in der Geschichte des Olympia-Kinos, seit es vom Förderkreis betrieben wird. 19 285 Besucher kamen ins Lichtspielhaus in der Hölderlinstraße. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es noch 14 470. Ein willkommener Grund zur Freude für die Vereinsvorsitzende Wiebke Dau-Schmidt und ihre Stellvertreterin Renate Keppler-Götz.

Gemeinsam blickten sie bei der Jahreshauptversammlung des Förderkreises auf die Geschehnisse des vergangenen Jahres zurück, allen voran natürlich die Digitalisierung und der Umbau des Kinos. Drei Wochen lang war es daher im Sommer geschlossen, um von einer analogen auf eine digitale Projektionsanlage umzustellen. Zudem wurden Heizkörper ausgetauscht, eine Klimaanlage installiert und die Wandbespannung im Kinosaal erneuert.

Fast 100 000 Euro haben die Maßnahmen gekostet. Durch Förderungen von Bundesanstalten und der Gemeinde, die weitere 19 000 Euro zuschoss, habe man die Investitionen unbeschadet überstanden, resümierte Schatzmeisterin Margret Owens. Ein paar weitere Zahlen gab es dann von Renate Keppler-Götz: So stieg nicht nur die Zahl der Zuschauer, sondern auch die der Mitglieder des Förderkreises. aktuell auf 319. Ende 2011 waren es noch 280. Lockten die 27 Schlemmerkino-Termine rund 2000 Besucher ins Olympia, so kamen 800 Menschen zu den Kleinkunstveranstaltungen.

Keinerlei Streitigkeiten gab es bei den Neuwahlen des Vorstandes. Zwar brauchte es ein paar Minuten und einige Hilfestellung, bis die Formalitäten geklärt waren. Dann aber wurden alle Vorstandsmitglieder auf ihren Posten einstimmig bestätigt.

Stets ein spannender Punkt ist die Hitliste der am besten besuchten Filme des Vorjahres, die Keppler-Götz vorstellte: Auf dem zweiten Platz landete die Komödie "Die Kirche bleibt im Dorf", die folgenden Plätze gingen an "Tom Sawyer", die "Eiserne Lady" und "The Artist". Kein Zweifel, welcher Film auf Platz eins landete: Die französische Komödie "Ziemlich beste Freunde" hatte es dem Publikum besonders angetan.

Die Filmauswahl bot allerdings einigen Diskussionsstoff. "Oft laufen Frauenfilme, Problemfilme", kritisierte ein Mitglied. Man versuche durchaus, ein Gleichgewicht zu berücksichtigen, sagte Dau-Schmidt, die die Filme mit Renate Keppler-Götz und Jürgen Glöckler auswählt. "50 plus und eher weiblich, das ist eben das typische Arthouse-Publikum." Weniger "Arthouse", mehr "Mainstream" war jedoch eine Forderung aus dem Plenum, doch dazu gab's auch gegenteilige Meinungen.

Allen Männern sei auf jeden Fall gesagt: Demnächst wird auch der aktuelle Tarantino-Streifen "Django Unchained" mit Christoph Waltz im Olympia-Kino laufen. az

© Mannheimer Morgen, Samstag, 09.02.2013

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