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Ladenburg: BdS erhofft sich von Workshops neue Ideen / 1073 Selbstständige sind eingeladen

Mehr Leben in die Stadt bringen

Von unserem Redaktionsmitglied Klaus Backes

Die Belebung der gesamten Stadt hat sich der BdS Ladenburg zum Ziel gesetzt. Deshalb lädt der Ortsverband in Kooperation mit Stadt und LadenburgCard am 26. Februar zu einem Auftakt-Workshop in das Nebenzimmer der Jahnhalle ein. Angesprochen sind nicht nur die rund 70 Mitglieder des BdS, sondern alle Selbstständigen der Römerstadt - und das sind 1073.

Eine erstaunliche Zahl. Joachim Kilburg, der Marketingfachmann, der von BdS, Stadt und LadenburgCard für seine Dienste bezahlt wird, erläutert, dass es neben Handwerk, Einzelhandel und Gastronomie / Hotellerie in Ladenburg auch beispielsweise viele Internetfirmen gibt. "Und es geht darum, möglichst viele dieser 1073 Selbstständigen ins Boot zu holen", fügt BdS-Vorsitzende Christiane Ernst an. Sie betont, dass man dabei nicht zwischen Altstadt und Außenbereichen unterscheide, sondern alle Gewerbetreibenden im Blick habe. Auch die Stadt ist im Boot. Laut Kilburg wird Bürgermeister Ziegler quasi "Schirmherr" sein, und die Verwaltung beteiligt sich an den Kosten. Später werden auch Vertreter der Stadt in den Prozess eingebunden.

Beim Auftakt-Workshop geht es darum, eine Bestandsaufnahme zu machen, Stärken und Defizite aufzulisten. Kilburg: "Es werden keine Themen vorgegeben, sondern Alles gesammelt, was kommt." Doch es soll nicht bei unverbindlichem Geplauder bleiben. Nach Bestandsaufnahme der Ideen werden die Teilnehmer nämlich in Teams aufgeteilt, die sich je nach Interesse bestimmten Themen widmen sollen. "Ich möchte Alle darauf einschwören, gemeinsam etwas zu tun", erläutert Joachim Kilburg, der die Veranstaltung moderieren wird.

Die Teams sollen dann Sprecher wählen, bei internen Treffen ihre Themen bearbeiten und dazu Ideen sammeln. Unterstützt werden sie dabei von Joachim Kilburg, der die Kleingruppen betreut. Das Ziel ist es, die Gedanken zu bündeln und in eine verständliche, präsentationsfähige Form zu bringen.

Die Teams stellen ihre Ergebnisse dann während des zweiten Gesamtworkshops vor. Bei der Diskussion im Plenum wird herausgefiltert, was weiter verfolgt werden kann. Beim dritten Workshop geht es dann schließlich um die Umsetzung mittels Werbeaktionen, Aktionstagen, Veranstaltungen oder anderem. Joachim Kilburg: "Es müssen Lösungen sein, die auf die Stadt zugeschnitten sind, die auf die Menschen zugeschnitten sind, die zu Ladenburg passen."

Er hofft, dass bei diesem neuen Anlauf mehr herauskommt, als bei früheren Versuchen: "Ich habe es in den vergangenen zehn, zwölf Jahren oft erlebt, dass man sich zusammensetzt, um neue Ideen zu finden. Dabei ist es dann geblieben. Jetzt geht es aber auch darum, dieses neue Ideen auf den Boden zu bringen, Verantwortliche zu benennen und eine Struktur zu finden, in der man die Ideen umsetzt"

© Mannheimer Morgen, Freitag, 15.02.2013

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