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Musikschule: Beim Tag der offenen Tür begeben sich viele Eltern und ihre Kinder auf die Suche nach dem passenden Instrument

„Vielleicht wird es die Klarinette“

Von unserer Mitarbeiterin Christina Jost-Mallrich

Lena Rollersbroich (v.l.), Kathrin Mayer und Hanna Völkert üben ein kleines Stück am Fagott ein.

© Rittelmann

Keyboardlehrerin Regina Litvinova (r.) erklärt Tim Steinkrung und Vater Martin, welche umfangreichen Funktionen ein Keyboard besitzt.

© Rittelmann

Ludwigshafen. "Du musst mit der Hand das Ende des Kopfstücks zuhalten. Dann musst du mit deiner unteren Lippe das Anblasloch spüren und auf die gegenüberliegende Kante blasen", erklärt Querflötenlehrer Günther Schmitz der fünfjährigen Safa Hamakhan. Konzentriert versucht es die kleine Musikerin, und es kommen nach einigen Versuchen und entsprechendem Drehen des Kopfstücks auch die ersten Töne heraus. Zum Musikhören und vor allem zum Selbst-Musik-Machen hat die Städtische Musikschule beim Tag der offenen Tür in die Zentrale am Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz eingeladen.

Die ersten Töne klingen gut. Safa erzählt, dass sie bereits Ballett tanze und in der musikalischen Früherziehung sei. "Jetzt suchen wir noch ein Instrument. Die Viola hat meiner Tochter auch sehr gut gefallen", berichtet Mama Marwa Hamakhan (28). Günther Schmitz erklärt, dass die Querflöte eines der ältesten Instrumente sei und nicht nur im klassischen Orchester, sondern auch bei Pop und Jazz gerne eingesetzt werde.

Kleine Künstler konzertieren

Musikschule Ludwigshafen

  • Die Städtische Musikschule besteht seit 53 Jahren, Leiterin ist Angela Bauer.
  • 48 Musiklehrer unterrichten rund 2200 Schüler in 25 verschiedenen Instrumenten, Ballett, Gesang und musikalischer Früherziehung.
  • Die Zentrale am Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz 3 bietet auf vier Stockwerken 30 Unterrichtsräume, darüber hinaus gibt es 20 Zweigstellen in den Stadtteilen.
  • Im Mai und November beginnen die neuen Semester.
  • Infos unter Tel. 0621/504-2566 oder -2565 und im Internet unter http://www.ludwigshafen.de.

Überall ist etwas los: Im Treppenhaus zeigen die Schüler ihr Können und sorgen mit kleinen Konzerten für Freude. Da spielen junge Musiker ihre Blockflöten, Klarinetten und Fagotte. Die Blechbläser und Streicher begeistern ebenfalls. In den einzelnen Räumen können Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene unter fachkundiger Anleitung der Lehrkräfte Instrumente und Gesang ausprobieren und sich über die musikalische Früherziehung und das Ballett erkundigen. "Wichtig ist, dass Alle die Instrumente auch ausprobieren und herausfinden können, was ihnen Spaß bereitet. Musik machen fördert die ganzheitliche Entwicklung der Kinder. Die Motorik und Konzentration sowie das Gedächtnis werden gezielt geschult. In den Ensembles geht es um Teamfähigkeit und soziales Miteinander", erklärt Angela Bauer, seit 2014 Leiterin der Musikschule.

In der Musikschule werden alle klassischen Instrumente wie Klavier, die Streichinstrumente, Blasinstrumente, aber auch E-Gitarre, Schlagzeug oder Jazz-Piano sowie Ballett und Gesang und elementare Musikpädagogik unterrichtet. "Die Zeit, die man mit einem Musikinstrument verbringt, verbringt man nicht mit dem Computer oder dem Handy", ergänzt Bauer. "Neben der Zentrale haben wir noch in allen Stadtteilen 20 Zweigstellen und Kooperationen mit Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen", ergänzt die Schulleiterin.

"Ich spiele seit zweieinhalb Jahren Blockflöte. Jetzt suche ich noch ein zweites Instrument. Vielleicht wird es die Klarinette", meinte Franziska Impertro (10). "Meine Tochter sucht nach einem zweiten Blasinstrument. Da ist dieser Tag zum Ausprobieren praktisch und bietet ein schönes und breites Angebot", freut sich Mama Andrea Impertro (47).

Klavier begehrt bei Jung und Alt

Gleich fünf Mädchen umringen Klavierlehrerin Natalie Parfönow. Und bei den beiden Blockflötenlehrerinnen Ute Bihy und Eva Rychtova ist der Raum fast überfüllt. An sechs Keyboards probieren sich gleichzeitig Jung und Alt. "Beim Keyboard kann man sich die Begleitung als Melodie oder Schlagzeugrhythmus einstellen. Es gibt aber auch Instrumentenklänge wie Klarinette, Trompete oder Orgel", erklärt Keyboard-Lehrerin Regina Litvinova.

"Sieben Jahre" singen Gesangslehrerin Heike-Theresa Terjung und die siebenjährige Frederike Lau zusammen. "Du kannst das, trau dich lauter. Beim Singen lernst du, wie weit die Töne auseinander sind", erklärt die Gesangslehrerin. "Es macht mir schon richtig viel Freude zu singen. Ich spiele schon seit zweieinhalb Jahren Klavier", so Frederike. "Spontan denke ich daran, dass meine Tochter und ich Partnergesangsunterricht nehmen könnten. Wir spielen vierhändig Klavier. Da passt der Gesang dazu", sagt Mama Katharina Lau (36).

© Mannheimer Morgen, Montag, 20.03.2017

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