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Anilin: Friedrich-Engelhorn-Hochhaus an Tor 2 schrumpft im Laufe des Jahres / Nachfolge-Komplex soll 88 Meter hoch sein und ab 2016 gebaut werden

Wahrzeichen der BASF verschwindet

Archiv-Artikel vom Mittwoch, den 31.12.2014

Von unserem Redaktionsmitglied Sybille Burmeister

Im Juni ist das Hochhaus am Tor 2 der BASF schon geschrumpft, im Dezember ist es ganz verschwunden.

©  zg

Ein Wahrzeichen der Stadt fehlt: Das Engelhorn-Hochhaus an Tor 2 der BASF ist weg. Nachdem im August 2013 der Abriss begonnen hat, kann im Dezember der Abschluss der Arbeiten verkündet werden. Über 60 Jahre thronte das mit 102 Meter lange höchste Bürohaus der Bundesrepublik prominent im nördlichen Stadtgebiet. Dass es unter Denkmalschutz stand, hatte für umfangreiche Diskussionen gesorgt, letztlich aber nicht zu seiner Rettung beigetragen.

Umfangreiche Sicherungen

Die Sanierung des Gebäudes habe der BASF nicht zugemutet werden können, heißt es in der Begründung für den Abriss. Umfangreich sind die Sicherheitsmaßnahmen, weil das nach dem Gründer der Anilin benannte Hochhaus stark mit den in den 1950er und 60er Jahren verwendeten Bauschadstoffen belastet ist - genannt seien hier Asbest und PCB - und auch weitere Bauschäden aufweist. So ist das Hochhaus lange Zeit mit grünen Netzen eingehaust.

In einem äußerst behutsamen Vorgehen mit mehreren Kränen und Baggern wird das Gebäude Stockwerk für Stockwerk niedriger. Bis zu 150 Tonnen Schutt fallen täglich an. Die Arbeiten für den Neubau eines Büro-Gebäudes und inmitten weiterer Chemie-Anlagen an einer Hauptverkehrsstraße gehen derweil weiter, ohne dass großräumige Absperrungen nötig sind.

In einem europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb kann sich der Entwurf des Düsseldorfer Büros "Eller + Eller Architekten" durchsetzen, der zumindest als Vorstudie ebenfalls eine Doppelstruktur mit Glasfassade vorsieht. Das Gebäude soll 88 Meter hoch sein und 600 Anilinern Platz bieten. 2016, so ist der ehrgeizige Plan der Anilin, soll Baubeginn sein.

In diesem Jahr hat die BASF am Rheinufer in der Pfalzgrafenstraße ein neues Bürogebäude für 1500 Mitarbeiter eröffnet und will so die Zahl auswärts gemieteter Flächen in Ludwigshafen und Mannheim verringern.

Einigen Ärger gibt es am Jahresende wegen einer neuen Nutzungsregelung auf den unternehmenseigenen Parkplätzen: Fremdfirmenmitarbeiter müssen ihre Autos zentral an der Kläranlage abstellen, Nachbarn dürfen die Plätze nicht mehr nutzen.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 31.12.2014

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