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Hockenheimring: Bei der „Formula Student“ zeigen junge Ingenieure ihre Rennautos / Jurys urteilen über Technik und Design

Boliden aus eigener Konstruktion

Archiv-Artikel vom Samstag, den 04.08.2012

Von unserem Redaktionsmitglied Timm Herre

Das Mannheimer Auto "Mandy" auf dem Weg in die Box.

© Herre

Hockenheimring. Beim Spaziergang durch die Boxengasse des Hockenheimrings kann man in diesen Tagen ganz leicht mit Motorenentwicklern und Fahrern ins Gespräch kommen. Bei der "Formula Student" gastieren bis Sonntag 108 Teams von Hochschulen aller fünf Kontinente im Motodrom und präsentieren ihre selbst konstruierten Rennautos - manche sind über 100 000 Euro wert. Dabei ist auch ein Team der Hochschule Mannheim. Und das musste gestern beim "Lärmtest" einige bange Minuten durchstehen.

"Genau an dem Punkt sind wir schon zweimal gescheitert", sagt Marcel Erné und blickt auf den rund 50 Meter entfernten schwarz-goldenen Boliden. Er steht in einem Sicherheitsbereich, in den nur vier der fast 50 Mitglieder des Teams "Delta Racing" aus der Quadratestadt hinein dürfen. Der Rest wartet vor einem Zaun und zittert. Die Kollegen laufen immer wieder zum Werkzeugkasten, schrauben an dem Wagen rum. "Vor zwei Jahren hat es uns hier die Elektrik zerschossen", erinnert sich Erné. Dann der Moment der Erleichterung: Test bestanden.

Die Auslese bei der "Formula Student" ist streng: Die Teams sollen einen voll ausgefeilten Prototypen konstruieren, der bei mehreren Praxisaufgaben seine Funktionsfähigkeit beweist und zum krönenden Abschluss einen Belastungstest über 22 Kilometer durchhält. Zusätzlich bewertet eine Jury Kostenkalkulation, Design und Verkaufsstrategie. Für alles gibt es Punkte. Wer am meisten sammelt, gewinnt den Wettbewerb.

Das kanadische Team der University of Québec zählt sich selbst zum Favoritenkreis. "Das Niveau hier ist sehr hoch, man beweist sich gegen die Besten der Welt", erklärt Kapitän Justin. "Aber wir sind nicht zum Zuschauen hier, haben immer den Sieg als Ziel." Ihr größter Vorteil sei die Konstruktion des Autos: "Es ist sehr robust, aber dennoch mit das leichteste im Feld. 142 Kilogramm", sagt Justin.

Marcel Erné zieht anerkennend die Augenbrauen hoch. Schließlich wiegt der liebevoll "Mandy" genannte Mannheimer Bolide rund das Doppelte - hat dafür aber auch mächtig was am Chassis. "Wir sind fast die einzigen, die einen Turbolader benutzen", sagt Erné, "da ernten wir schon manch neidische Blicke".

Samstag, 04.08.2012

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