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Kriminalität: 13 Jahre altes Kind daheim beraubt und gefesselt

Maskierter überfällt Mädchen

Blaulicht

Der Räuber fesselte die 13-Jährige in ihrer eigenen Wohnung.

© DPA

Heidelberg. Ein 13 Jahre altes Mädchen ist gestern in einem Hochhaus auf dem Heidelberger Emmertsgrund überfallen und in der Wohnung gefesselt zurückgelassen worden. Der maskierte Täter ist mit einem Tresor und Bargeld in vierstelliger Höhe entkommen.

"Obwohl die Geschichte wie eine Räuberpistole klingt, die sich ein fantasievolles Kind ausgedacht haben könnte, hat sie sich genauso abgespielt. Daran gibt es gar keinen Zweifel, weil wir dafür Belege haben und der zeitliche Ablauf genau passt", berichtet Polizeisprecher Dieter Klumpp auf Anfrage.

13-Jährige kam allein nach Hause

Das Mädchen sei am Donnerstag gegen 13.30 Uhr von der Schule nach Hause gekommen. "Sie ist ein Schlüsselkind und kommt alleine heim, wenn ihre Mutter noch arbeiten ist", so der Sprecher. Die 13-Jährige sei mit dem Fahrstuhl nach oben gefahren und gerade dabei gewesen, die Tür aufzuschließen, als der maskierte Täter sie in die Wohnung drängte und dort fesselte. In den Räumen seien zahlreiche Schubladen und Schränke geöffnet worden, ehe der Täter mit einem hellen Möbeltresor flüchtete. "Das muss jemand beobachtet haben. Es fällt doch auf, wenn ein Mann einen 40 auf 40 Zentimeter großen Tresor durch die Gegend trägt. Außerdem muss er ja in der Nähe sein Auto geparkt haben", ist Klumpp überzeugt. Die besagte Wohnung liege in einem Hochhaus am Otto-Hahn-Platz, in dem rund 50 Parteien leben.

Wusste Täter von Bargeld?

Das Kind habe sich schließlich selbst befreien können und seine Mutter angerufen, die um 14.15 Uhr einen Notruf absetzte. "Es war natürlich ein Schock für das Mädchen, wir haben ihr sofort angeboten, dass sie mit einem Polizeiseelsorger sprechen kann", so der Sprecher. Ob der Täter wusste, dass die Familie einen größeren Geldbetrag in der Wohnung aufbewahrte und das Mädchen mittags alleine nach Hause kommt, sei noch unklar. "Es liegt aber nahe, dass er davon Kenntnis hatte. Wir ermitteln jedenfalls auch in diese Richtung", betont Klumpp.

Das Mädchen beschreibt den Täter wie folgt: Etwa 1,80 Meter groß, helle Hautfarbe, er trug schwarze Kleidung und eine schwarze Strumpfmaske und sprach gebrochen Deutsch mit russischem Akzent. sin

Samstag, 18.02.2017

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