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Pflichtenheft für die Region

Archiv-Artikel vom Donnerstag, den 16.02.2017

Von Bernhard Zinke über Baustellen und Verkehrskonferenz

© red

Über das Konfliktmanagement haben sie gestern in der ersten Verkehrskonferenz der Metropolregion noch gar nicht gesprochen. Auch konkrete Baumaßnahmen, die den Verkehr in den kommenden Monaten und Jahren ausbremsen werden, standen gar nicht erst auf der Tagesordnung. Es ging um die grundsätzliche Verständigung und Bereitschaft, in Sachen Baustellenplanung der Region enger zusammenzuarbeiten. Und die ist bei allen Entscheidern wohl vorhanden - noch viel mehr nach den Erfahrungen des vergangenen Herbstes. Sie wird auch dringend notwendig sein angesichts der gewaltigen Baustellen, die der Region noch bevorstehen.

Machen wir uns nichts vor: Eine digitale, permanent fortgeschriebene Baustellenkarte wird Planern und Pendlern nichts nützen, wenn demnächst mitten in Hochstraße Nord - oder wahlweise auch Süd - und gleichzeitig auf der A 6 tiefe Löcher in der Fahrbahn klaffen. Und auch angepasste Produktionspläne in der Wirtschaft werden es nicht schaffen, den gordischen Verkehrsknoten zu durchschlagen.

Ein besseres Baustellenmanagement kann sich nur über einen längeren Zeithorizont entfalten. Der pfälzische IHK-Chef Jürgen Vogel hat recht, wenn er über den Horizont der kommenden acht Jahre hinausdenkt. Denn 2030 werden die Straßen der Region sehr wahrscheinlich noch mehr Verkehr als heute aufnehmen und kanalisieren müssen. Insofern kann die Initiative der Metropolregion eine wertvolle Investition in die Zukunft sein, je nach Ernsthaftigkeit der Mitspieler. Allerdings ist sie letztlich auch genau der Auftrag, den der Staatsvertrag der Metropolregion schon vor zwölf Jahren ins Pflichtenheft geschrieben hat.

Donnerstag, 16.02.2017

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