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Reaktionen: Verkehrsproblem, aber keine Sicherheitsbedenken

Polizei rechnet mit Chaos

Schon lange gilt auf der Holperstrecke ein Tempolimit.

© bjz

Rhein-NEckar. Rund 62 000 Autos fahren täglich über die Rheinbrücke auf der A 6. Dazu kommen rund 8300 Lastwagen und Sattelzüge. Das sind die Daten der automatischen Zählstelle auf dem Autobahnabschnitt. Damit ist die Autobahn schon jetzt im Berufsverkehr an der Belastungsgrenze angelangt, sagt die Autobahnpolizei. Die Autos werden sich ab 10. April durch das neue Nadelöhr Rheinbrücke quälen - oder neue Wege suchen müssen. Denn ab dann wird nur noch eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung stehen. Im Zuge der Bauarbeiten wird der Verkehr auf eine Brückenseite geleitet, während auf der anderen gearbeitet wird.

"Es wird ein totales Chaos werden - zumindest in den ersten zwei Wochen", prophezeit Bernd Müller von der Autobahnpolizei Ruchheim, die für den Abschnitt bis zur Abfahrt Mannheim-Sandhofen zuständig ist. Sicher würden sich die Verkehrsteilnehmer irgendwann Alternativrouten gesucht haben. Aber natürlich werde es dann auch dort voller. Müller rechnet auch fest damit, dass es dann jede Menge Unfälle geben wird - eine normale Folge der Fahrbahnverengung, wie jeder Verkehrsexperte bestätigt. "Wir können nur hoffen, dass es glimpflich abgeht."

Ein Sicherheitsproblem sehen die Ruchheimer Autobahnpolizisten in dem Engpass freilich nicht. In mehreren Arbeitstreffen sind die Anfahrtsrouten für die Rettungskräfte aus den drei Bundesländern auf beiden Rheinseiten besprochen worden. Zudem zeigen Kameras rund um die Uhr Livebilder, sodass die Einsatzkräfte genau wissen, wo es gerade klemmt. Für Brandfälle werden - genauso wie auf der Baustelle A 656 - Löschwasser-Zapfstellen installiert, damit die Feuerwehr ihre schweren Tankwagen nicht auf der Brücke braucht.

BASF hat Sicherheitskonzept

Auch die BASF-Werkfeuerwehr sieht sich gut vorbereitet. Das drohende Verkehrschaos betrifft schließlich auch den Chemiekonzern. Gibt es doch auf der Friesenheimer Insel einen großen und wichtigen Standort. Der habe aber eine eigenständige Feuerwache, mit haupt- und nebenamtlichen Kräften, schildert Feuerwehrchef Rolf Haselhorst.

Für den Fall, dass sich der Verkehr auf der Autobahnbrücke staut und die Unterstützung der Kollegen im Ernstfall von der Wache im Ludwigshafener Werksteil Nord nicht rechtzeitig vor Ort sein können, rücken die Einsatzkräfte aus dem BASF-Werk Lampertheim aus. Denn auch dort gebe es haupt- und nebenamtliche Einsatzkräfte, sieht Haselhorst deshalb keinerlei Probleme in Sachen Sicherheit. Und auch die Kooperation mit der Mannheimer Feuerwehr ist bekanntlich eine vielfach geübte Option. (bjz)

Montag, 20.03.2017

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