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Protestaktion zur Situation der Hospitäler in Mannheim

Archiv-Artikel vom Donnerstag, den 04.07.2013

"Wir trauern in stillem Gedenken um die wegfusionierten, aufgekauften und geschlossenen Bestandteile der deutschen Krankenhausgesellschaft": Mit diesem Aufruf organisiert die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Rhein-Neckar am Freitag, 5. Juli, um 15 Uhr einen "Trauermarsch" in Mannheim.

Die New Orleans Sound Crew begleitet den Protestzug, der sich ab 14 Uhr vor dem Mannheimer Nationaltheater formiert und mit einer "öffentlichen Trauerfeier" auf dem Paradeplatz gegen 16.30 Uhr enden soll. Hintergrund der Aktion ist, dass der Bundesrat am Freitag beschließen soll, zur Entlastung der Krankenhäuser im Land 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Das aber, argumentiert ver.di, sei "definitiv zu wenig". 2008, verweist ver.di auf die jüngere Geschichte, habe man mit Protesten erreichen können, dass eine Finanzspritze in Höhe von 3,5 Milliarden Euro bereitgestellt wurde.

"Das größte Problem sehen wir aber darin, dass das Geld nicht nachhaltig und langfristig in die Krankenhäuser fließt", kritisiert ver.di-Sekretär Michel Zimmer. Die Gewerkschaft fordert zudem, dass die Größe der Personaldecke gesetzlich festgeschrieben werden soll. Eine eigene Umfrage unter den Beschäftigten hätte nach Hochrechnung auf die 2000 deutschen Krankenhäuser ergeben, dass 162 000 Stellen fehlen würden - 70 000 in der Pflege.

Die zahlreichen Gesundheitsreformen der vergangenen Jahre hätten Krankenhäuser und Beschäftigte stark unter Druck gesetzt, begründet ver.di seinen Aufruf zum Protest. Tarifsteigerungen seien nur zum Teil finanziert, höhere Sachkosten unzureichend erstattet.

Die 1,1 Milliarden Euro, die der Bundesrat am Freitag freigeben könnte, sollen gleichzeitig Versorgungszuschlag, Tarifausgleich und Anschub für Verbesserungen im Hygienebereich sein. miro

Donnerstag, 04.07.2013

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