Alljährliches Spektakel: der brennende Fasnachtshaufen in Altenbach.
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Der Fasnachtsdienstag zeigt sich von seiner ungemütlichen Seite. Es ist bitterkalt und lässt die Narren frösteln. Dick eingemummt und mit gutem rutschsicherem Schuhwerk, machen sich bei Einbruch der Dunkelheit die Altenbacher auf den Weg zu ihrem "Hausberg", dem Krückenberg - den großen, gut fünf Meter hohen Haufen aus ausgedienten Weihnachtsbäumen vor Augen.
Mit dem sogenannten Fasnachtsfeuer will die Altenbacher Wehr den heidnisch-germanischen Brauch, bei dem das Feuer den Winter austreiben soll, am Leben halten. Es klimmt und es rußt mächtig, dicke dunkle Rauchschwaden verhüllen den ohnehin schon nachtschwarzen Himmel noch mehr und sind sogar weit über Altenbach hinaus zu sehen. Einige Teilnehmer orakeln, ob angesichts dessen nicht so mancher Notruf in der Zentrale eingeht.
So richtig brennen will der Haufen zunächst aber nicht, ist das Holz doch teilweise von Schnee bedeckt. In sicherem Abstand versammeln sich die schaulustigen Altenbacher, die das Abbrennen des Haufens mit einem Glas Glühwein in der Hand beobachten. Die Aktiven der Jungfeuerwehr erhitzen in einem eigens für das Spektakel aufgestellten Zelt Glühwein und Kinderpunsch und rühren darüber hinaus eifrig eine wärmende Gulaschsuppe an. greg
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