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Schriesheim: Der neue Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Altenbach, Ralf Pfeifer, äußert sich im Gespräch mit dem „MM“

Zusammenhalt der Mannschaft ist ihm wichtig

Archiv-Artikel vom Freitag, den 15.02.2013

Von unserer Mitarbeiterin Gerlinde Gregor

Ralf Pfeifer ist der neue Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Altenbach. Gegen-über dem "MM" berichtet er von Erfahrungen und Zukunftsplänen.

©  greg

Ralf Pfeifer ist neuer Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Altenbach. Dies haben wir bereits gemeldet und gestern seine ebenfalls neue Stellvertreterin Tanja Spiegelhalter vorgestellt. Heute nun ist der neue Chef selbst an der Reihe.

Pfeifer, in Heidelberg geboren und in Altenbach aufgewachsen, ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Wie viele in ihrer Jugend, so spielte auch er zunächst Fußball, und als seine Freunde der Jugendwehr beitraten, schnupperte auch er hinein - und es gefiel ihm so gut, dass er blieb.

Als 12-Jährigem imponierten ihm besonders die Fahrzeuge und Gerätschaften, aber auch der Zusammenhalt und die Kameradschaft, erzählt er rückblickend. Und zudem traf er dort auch einige seiner Fußballfreunde wieder. "Das Zeltlager war eine richtige Attraktion, auf die wir uns das ganze Jahr über gefreut haben." Mit 18 Jahren trat er in die aktive Wehr über, absolvierte die Grundausbildung und besuchte viele Lehrgänge. Auf die Maschinisten- folgte die Atemschutz-Ausbildung.

Mit Schrecken erinnert er sich an den großen Hausbrand bei der Familie Neubauer. "Das war hier der größte Brand seit gut 20 Jahren". Als er von der Leitstelle erfuhr, dass sich im brennenden Haus noch Menschen befanden, habe er schon Angst gehabt. Doch dank sehr guter Zusammenarbeit mit den anderen Kräften konnte ein noch größeres Unglück verhindert werden. Gleich danach gab es einen weiteren Brand bei Jörders, doch auch hier haben alle Kräfte gut zusammengearbeitet.

Stolz ist Pfeifer, dass seine junge Gruppe vor zwei Jahren die Leistungsprüfung mit Gold abgeschlossen hat. Hierbei wurden Kenntnisse über Fahrzeuge und Gerätschaften abgefragt und auch darüber, wie man an einen Einsatz oder an eine technischen Hilfe herangeht.

Wichtig für ihn selbst und für seine recht junge Mannschaft - das Durchschnittsalter beläuft sich auf 25 Jahre - ist Fitness als Vorbereitung auf Einsätze im Tunnel. Falls es einen Notfall im Tunnel geben sollte, kommen nämlich auch die Altenbacher zum Einsatz. Daher haben alle die Möglichkeit, entweder das Fitness-Studio des KSV in Schriesheim oder jenes auf der Kipp zu nutzen.

Als neu gewählter Kommandant hat Pfeifer auch spezielle Vorstellungen von Führung. Und da hat für ihn die oberste Priorität, den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft zu festigen. "Die letzten Jahre waren diesbezüglich nicht so optimal". Auch sollen Übungen etwas anders und intensiver verlaufen. Sein größter Wunsch an die Mannschaft ist ein vollzähliges Erscheinen. Für seine eigenen Hobbys, da ist er sicher, wird ihm nicht viel Zeit bleiben.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 15.02.2013

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