Stiftungen in der Metropolregion: Die Weinheimer Hector-Stiftung nennt erstmals öffentlich Zahlen ihres Engagements
Von unserem Mitarbeiter Carsten Propp
Weinheim. "Es tut einfach gut, helfen zu können", sagte der SAP-Mitbegründer Dr. h. c. Hans-Werner Hector einmal, als er gefragt wurde, warum er und seine Frau Josephine ihre Stiftung gegründet haben. Zurückhaltend, ohne den Drang ins Rampenlicht, tut das Ehepaar aus Weinheim Gutes. Durchschnittlich 2,5 bis drei Millionen Euro werden pro Jahr ausgeschüttet.
Serie Stiftungen in der Metropolregion: Die Manfred-Lautenschläger-Stiftung fördert vor allem Kinder und Jugendliche
Von unserem Redaktionsmitglied Martin Geiger
Heidelberg/Wiesloch. Man muss wohl Manfred Lautenschläger selbst verstehen, um seine Stiftung zu begreifen. Bei beidem hilft eine Anekdote: Es ist etwa drei Jahre her, da saß der inzwischen 70-jährige Mitgründer des Wieslocher Finanzdienstleisters MLP am Frühstückstisch und las in der Zeitung, dass in Deutschland in einem halben Jahr rund 300 Menschen ertrunken waren. Die Zahl ging ihm nicht mehr aus dem Kopf, bis er schließlich einen befreundeten Sport-Professor anrief und fragte: "Kann man da nicht etwas machen?"
Neue Serie: Warum Reiche dem Allgemeinwohl ihr Geld zur Verfügung stellen - und was damit geschieht
Von unserem Redaktionsmitglied Simon Scherrenbacher
Rhein-Neckar. Millionen und Abermillionen Euro stecken sie in Forschung, Gesundheit, Bildung, Sport, Kultur und sonstige gemeinnützige Zwecke: Ohne ihre Stifter wäre die Metropolregion Rhein-Neckar mit Sicherheit ärmer. Namen wie die der SAP-Gründer Hopp, Tschira und Hector, aber auch Lautenschläger, Engelhorn, Vetter und Freudenberg sind feste Größen. In unserer neuen Serie wollen wir die "Stiftungen in der Metropolregion" im Einzelnen näher vorstellen.
Stiftungen: Die Mäzene in der Region machen viele Projekte erst möglich, wollen aber nicht für staatliche Aufgaben den Lückenbüßer spielen
Von unseren Redaktionsmitgliedern D. Unrecht und S. Scherrenbacher
Rhein-Neckar. In der Metropolregion gibt es besonders viele und große Stiftungen. Ihre Gründer verfolgen ganz unterschiedliche Ziele.
Serie "Stiftungen in der Metropolregion": Der ehemalige Capri-Sonne-Produzent Rainer Wild engagiert sich für gesunde Ernährung
Von unserem Redaktionsmitglied Simon Scherrenbacher
Heidelberg. 13 Jahre ist es her, dass Rainer Wild (Bild) seinem Bruder Hans-Peter die Leitung der Wild-Werke in Eppelheim überließ. Nun steht der ehemalige Produzent von Capri Sonne - der nach ihm benannten Stiftung für gesunde Ernährung vor. Doch als Art Wiedergutmachung dafür, das zuckerhaltige Getränk massenweise unter die Leute gebracht zu haben, will der 65-Jährige das nicht verstanden wissen.
Serie Stiftungen in der Metropolregion: Speyerer St. Dominikus Stiftung will im Sinne des Geistlichen Nikolaus von Weis die Nöte der Menschen lindern
Von unserem Redaktionsmitglied Simone Jakob
Speyer. "Wir sitzen alle in einem Boot und rudern in dieselbe Richtung", sagt Markus Trescher und zeigt auf ein großes Bild, auf dem eine Ordensschwester zu sehen ist, die zwei Schülerinnen bei den Hausaufgaben hilft. Trescher ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der St.
Serie Stiftungen in der Metropolregion: Günter Reimann-Dubbers setzt auf eine frühe Förderung
Von unserem Redaktionsmitglied Sarah Weik
Heidelberg. "Die Idee, eine Stiftung zu gründen, habe ich schon lange mit mir herumgetragen", sagt Günter Reimann-Dubbers. Nur - ihm fehlte die Zeit. 2002 zog er sich aus dem Arbeitsleben zurück. Und gründete noch im selben Jahr auch seine Stiftung. Zunächst ohne einen bestimmten Förderschwerpunkt. Von Forschung und Lehre im Bereich der Naturwissenschaften über Völkerverständigung und Entwicklungshilfe bis zum Denkmalschutz erschien Reimann-Dubbers vieles förderungswürdig.
Serie Stiftungen in der Metropolregion: Ludwigshafener Bloch-Stiftung fördert Lesungen, Tagungen und Konzerte
Von unserem Redaktionsmitglied Thomas Schrott
"Wir bleiben nicht im Elfenbeinturm, sondern wollen Denkanstöße für alle Bevölkerungsschichten geben und Lösungswege für aktuelle Probleme aufzeigen", betont Klaus Kufeld, Geschäftsführer der Bloch-Stiftung. Mit deren Erträgen von durchschnittlich 50 000 Euro pro Jahr wird das Ernst-Bloch-Zentrum am Ludwigshafener Rheinufer gefördert, das bei seinen Tagungen und Veranstaltungen die regionale Verankerung nicht vergisst.
Serie Stiftungen in der Metropolregion: Das Institut für Deutsche Sprache verfügt über die weltgrößte Datenbank
Von unserem Redaktionsmitglied Simon Scherrenbacher
Mannheim. 3,75 Milliarden: Diese unglaubliche Anzahl an Wörtern hat das Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim gesammelt - in der weltweit größten Datenbank. So viele Wörter gibt es in der deutschen Sprache gar nicht, möchte man einwenden. Stimmt: Die Sammlung umfasst nämlich auch die unterschiedlichen Formen von Haupt- und Zeitwörtern. Sie bildet die Grundlage für die Forschungen der Wissenschaftler.
Serie Stiftungen in der Metropolregion: Die Ghaemian Stiftung setzt sich unter anderem für den Nachwuchs Abhängiger ein
Von unserem Redaktionsmitglied Eva-Marie Günzler
Heidelberg. Anke kannte ihre Mutter nur betrunken. Die heute 35-Jährige hatte keine normale Kindheit, denn schon mit elf Jahren musste sie den Job ihrer Mutter übernehmen. Damals wusste sie nicht, wo sie Hilfe bekommen konnte. Heute wäre sie ein Fall für die "Franziskuskinder", das Hilfsprogramm der Ghaemian Stiftung für Kultur und Wissenschaft. Es ist das erste Projekt, das seit Gründung der Organisation im Jahr 2007 gestartet wurde.
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