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Partnerschaft: Beim Treffen im sächsischen Weixdorf werden neue Impulse für die kommunale Beziehung beschlossen

Dem Vorbild der Narren folgen

Archiv-Artikel vom Freitag, den 24.06.2016

Von Unserem Redaktionsmitglied Ralf Strauch

Rund um das Weixdorfer Ortswappen vor dem dortigen Rathaus präsentieren sich die Bürgervertreter aus beiden Orten.

© zg

Brühl. Genau die Hälfte des Brühler Gemeinderates verbrachte ein wunderbares Wochenende in der Partnergemeinde Weixdorf - einem Ortsteil von Dresden. Es gab für die Besucher einige interessante kommunalpolitische Begegnungen und Besichtigungen sowie ein unterhaltsames Kulturprogramm.

Zunächst stand die "Inspektion" des Weixdorfer Waldbades an, das einst Ziel von Sonderzügen aus Dresden und Umgebung gewesen ist, derzeit allerdings wenig attraktiv erscheint. Die 1906 gegründete Freizeitanlage lädt jedoch nach wie vor zum Verweilen ein. Das großflächige Areal bietet einen Erlebnisspielplatz sowie eine Wasserrutsche für die Badegäste.

Nach diesem Besuch lud Ortsvorsteher Gottfried Ecke in die nahe Köhlerhütte ein, wo das Gesehene mit Ortsgemeinderäten vertieft werden konnte. Man war sich einig, dass stets in solche Badanlagen investiert werden müsse, wenn sie attraktiv bleiben sollen.

Dampferfahrt auf der Elbe

Dass nicht nur Dresden immer eine Reise wert ist, sondern auch die Umgebung, erfuhren die Brühler Gäste in den beiden Tagen danach: Bei herrlichem Wetter folgte eine Dampferfahrt nach Meißen, wo das Porzellan und die Albrechtsburg die Anziehungspunkte waren.

Am Abend faszinierte dann wieder Dresden selbst, sei es rund um die Frauenkirche, sei es der sächsische Landtag mit seinem edlen Restaurant. Bürgermeister Dr. Ralf Göck dankte dem Weixdorfer Ortsvorsteher Gottfried Ecke, seinen Räten um Andreas Placzek und den Freunden vom Fotoclub "Reflex" für die Begleitung und die Vorbereitung. Zum Programm gehörte auch ein lustiger Lichtbildervortrag von der Brühler Straßenkerwe im vergangenen Jahr, die die sächsischen Freunde damals fotografisch begleitet hatten.

Auf der Heimfahrt gab es auch Beifall für die Fahrt-Organisatoren Jochen Ungerer und Lothar Ertl, der ja in wenigen Wochen in den Ruhestand wechselt und deshalb zum letzten Mal als Hauptamtsleiter dabei war.

Auf Miteinander konzentrieren

Einigkeit herrschte darüber, dass man diese deutsch-deutsche Partnerschaft wieder beleben und weiter in die Bevölkerung tragen wolle. Ein Schritt in diese Richtung ist die Verlegung des Weixdorfer Besuchs im kommenden Jahr. So weicht man bewusst vom "Traditionstermin" des Kerwewochenendes ab, damit der Besuch nicht in den Verpflichtungen des Brühler Straßenfest an den Rand rückt. "Wir wollen uns am vorgesehenen Wochenende im Mai diesmal ganz auf die Partnerschaft konzentrieren", sagt Bürgermeister Dr. Ralf Göck im Gespräch mit unserer Zeitung.

In Weixdorf ist man ebenfalls an der Intensivierung der Beziehungen interessiert, weiß Göck. Dort haben sich wohl schon einige Gruppen und Vereine gemeldet, die an dieser Begegung in der Kurpfalz teilnehmen wollen. "Jetzt hoffen wir, dass sich auch hier in Brühl entsprechende Gastgeber finden - aber ich denke, das gelingt, denn ich merke im Gespräch immer wieder, dass da grundsätzlich ein Interesse an Kontakten sowohl in Brühl als auch in Weixdorf geäußert wird".

Engagement der Vereine gefragt

Und dann verweist der Brühler Rathauschef auf die "Kollerkrotten", die bereits Kontakt zu ihrem Pendant in Weixdorf, dem 2004 gegründeten Karnevals Club, aufgenommen haben und im November dort zu Gast sein will. Es gab auch vorher schon einen Austausch zwischen den Feuerwehren und Gesangvereinen, weiß Göck zu berichten. "Ich bin da also ganz zuversichtlich, was diese Bemühungen angeht", so Göck. Dass derzeit intensiv an der Partnerschaft gearbeitet werde, sieht Göck als normal an, "es ist wie in jeder Beziehung: es gibt Aufs und Abs."

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 24.06.2016

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