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Ferienprojekt: Jugendkunstschule ist kreativ in Pop-Art-Technik

Warhol wäre neidisch

Stempeln, Malen, Zeichnen, Computerarbeit - bei den Projekten der Jugendkunst-schule greifen die verschiedensten Techniken ineinander.

© strauch

Brühl. Der neunjährige Stanley ist zum ersten Mal dabei. Ganz anders als der gleichaltrige Ron, der sich bereits zu den alten Hasen zählen darf. Beide Jungen gehören zu den zwölf jungen Malern, die derzeit beim Projekt der Jugendkunstschule in die Welt der Pop-Art eintauchen. Seit vorgestern haben sie den Mehrzweckraum zwischen Hallenbad und Sporthalle in ein Atelier verwandelt und sich unter Anleitung von Andrea Tewes und ihrer Mitarbeiterin Zsuzsa Odemer in die Geheimnisse dieses Stils der modernen Malerei einweisen lassen.

"Ich habe bei meinem ersten Bild zwei Menschen gemalt, die vor einem gestempelten Gerüst am Ende wie ein Eiffelturm aussehen", erklärt Stanley seine erste Arbeit. Derzeit arbeitet er an einem zweiten Werk. Dazu hat Tewes zunächst alle Teilnehmer des Projektes in verschiedenen Posen fotografiert. Diese Bilder wurden am Computer bearbeitet und in schwarz-weiß ausgedruckt.

"Die Bilder von uns haben wir dann ausgeschnitten und auf einer Leinwand mit Holzkleber festgeklebt", erklärt Ron die weitere Vorgehensweise. Dann wurden diese bereits sehr ansprechenden Bilder noch mit Worten versehen. Heute kommen noch als wirklich allerletzter Schritt des Projektes lasierende Farbschichten über die einzelnen Bildelemente, so dass es bei der Vernissage heute nicht umsonst heißen dürfte: "Bitte nicht berühren!"

"Es macht einfach Spaß hier kreativ zu sein", verrät Ron weiter. Er malt eigentlich nicht so viel, "nur in der Schule - wenn ich muss". Doch bei den Ferienprojekten greift er gerne zu Pinsel oder anderen Werkzeugen, um sich kreativ auszutoben.

Auch der achtjährige Lukas ist in der Jugendkunstschule so aktiv, wie die übrige Zeit sonst nicht. "Es ist toll, die verschiedenen Techniken auszuprobieren", erklärt er ganz weltmännisch. Auf die Frage, ob ihm die Technik denn auch diesmal neu sei, antwortet er mit einem sichtlich überzeugten: "Nö!"

Doch egal, ob die Kinder die Techniken des Projektes erstmals kennengelernt haben oder nicht, allen merkt man sofort an, mit wie viel Spaß sie bei der Sache sind. Und die Arbeiten sprechen eine deutliche Sprache, dass Kreativität in dieser Einrichtung kein Fremdwort ist. ras

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 15.02.2013

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