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Start ins Berufsleben (3): Im Hotel am Motodrom erleben Köche eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten / Gute Berufschancen nach erfolgreicher Ausbildung

Mit Vollgas in aussichtsreiche Branche starten

Archiv-Artikel vom Mittwoch, den 21.09.2016

Von unserer Mitarbeiterin Sabine Zeuner

Der Chefkoch serviert: Hoteldirektor Richard Damian (M). überzeugt sich im Restau-rant von der Qualität der Gerichte, die Oliver Michallik kreiert.

© Zeuner

Da fliegen die Garnelen durch die Luft: Küchenchef Oliver Michallik in Aktion.

Stundenlang Kartoffeln schälen war gestern - heute ist die Ausbildung zum Koch oder zur Köchin, etwa im Hotel am Motodrom, ganz anders. "Klar, die Basics wie Arbeitsabläufe, Systematik müssen sein", sagt Hoteldirektor Richard Damian, dass es dann aber wahrlich rundgeht, "der Azubi ist überall dabei."

Überall am Hockenheimring, dem außergewöhnlichen Ausbildungsort, heißt bei Caterings mit Finger- und Flying Food, bei Grillevents, Firmenveranstaltungen, in der VIP-Lounge, bei Konzerten, beim Showcooking oder Frontcooking, im "À la carte-Geschäft" - "bei allen Großveranstaltungen am Ring", unterstreicht Damian, dass es für 2017 schon etliche gibt.

Hat sich der künftige Azubi mit der Zusage zur Ausbildung die Pole-Position gesichert, ist es an ihm, die ersten Runden mit Vorsprung zu meistern. Die duale Ausbildung beinhaltet alle Stationen vom Kalkulieren und Organisieren der Zutaten, deren Vorbereitung, das so genannte "mise en place", dass alles parat steht, wenn dann frisch gekocht wird, Hygienevorschriften stehen ganz oben auf der Lernliste.

Der Betrieb

Hotel Motodrom am Hockenheimring, Am Motodrom, 68766 Hockenheim. Telefon: 06205/29 80.

Ansprechpartner: Richard Damian, E-Mail damian@hotel.hockenheimring.de. zesa

Viel Technik im Einsatz

Mit viel Technik bekommt der Azubi ebenfalls Kontakt: Konvektomat, Salamander, Ofen, Fritteuse, "Fachausdrücke gehören im Kochgewerbe dazu", weiß Damian, dass am Anfang schon einmal der Kopf schwirren kann zwischen pochieren, gratinieren, parieren und tranchieren.

Das Team in der Küche um Küchenchef Oliver Michallik steht immer zur Seite, ist für Fragen offen: "Es herrscht ein prima Teamgeist", sagt Damian, denn wenn es abgeht in der Küche, muss alles Hand in Hand laufen, damit die Gäste zufrieden sind - dann sind es auch die Köche und das Küchenteam, denn sie haben einen guten Job gemacht, es nicht ins Sandbett gesetzt, haben den Grip auf dem Asphalt behalten.

Der neue Azubi wird Teil der zurzeit achtköpfigen Mannschaft - von Anfang an gehört er dazu, aus der Pole- in die Gewinnerposition zu kommen. Ausgebildet wird dual: in der ersten Ausbildungsstufe mit Unterricht in Mannheim an der Berufsschule, in acht bis zehn Wochen jährlich, danach geht es nach Calw an die Gewerbliche Schule. "Einige Auszubildende schließen die Hotelfachschule in Heidelberg, einer der besten Hotelfachschulen Deutschlands, an, bilden sich zum Hotelfachwirt weiter", weiß Damian, dass die deutsche Ausbildung weltweit einen hohen Stellenwert und entsprechendes Renommee hat.

Mehrstunden im Sommer

Wie sieht es mit der Arbeitszeit aus? "Im Sommer sind mehr Veranstaltungen, alle Mehrstunden werden dokumentiert und in der etwas weniger eng belegten Wintersaison abgefeiert", erklärt Damian, die übliche Fünf-Tage-40-Stunden-Woche. Dafür gibt es brutto im ersten Lehrjahr 620 Euro, im zweiten 680 und im dritten 750 Euro.

Die Aussichten nach der Ausbildung sind gut, denn zum einen kann eine Übernahme erfolgen, wenn nicht, dann existiere ein gutes Netzwerk, für Weiterempfehlungen, versichert Damian. Er lädt ein, ein Kurzpraktikum zu machen und sich dann zu entscheiden.

"Es zählen nicht allein die Noten, die Ausstrahlung und Persönlichkeit sind sehr wichtig", zudem sollte ein gewisses Faible für Lebensmittel, den Umgang damit und deren Genuss da sein, "Dann gleich melden", motiviert Richard Damian.

© Hockenheimer Tageszeitung, Mittwoch, 21.09.2016

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