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Hockenheimring: 115 Mannschaften aus aller Welt treten bei der „Formula Student“ mit einsitzigen Formelrennwagen der Marke Eigenbau gegeneinander an

Teams mit innovativen Konzepten am Start

Archiv-Artikel vom Montag, den 05.08.2013

Von unserem Mitarbeiter Benedikt Klenk

Studenten aus Wuppertal zeigen auf der Rennstrecke, was ihr Wagen so alles drauf hat (l.), während das "KA-RaceIng"-Team in der Box auf den Start des Elektroboliden mit den großen Front- und Heckflügeln wartet (r.).

© Hoffmann

Die vorlesungsfreie Zeit genießen? Zumindest bis gestern Abend stand für die meisten der 115 Hochschulteams aus aller Welt statt entspanntem Sonnetanken schweißtreibendes Arbeiten in den Boxen des Hockenheimrings an. Bei der achten Auflage des internationalen Konstruktionswettbewerbs traten die Studenten mit einsitzigen Formelrennwagen Marke Eigenbau in den Klassen "Formula Student Combustion" mit Verbrennungsmotor und "Formula Student Electric", in der selbstgebaute Elektroboliden eingetragen sind, in insgesamt acht Disziplinen gegeneinander an.

Aus für "Delta Racing"

Aus der Region waren wieder die Teams des Karlsruher Instituts für Technologie und der Hochschule Mannheim am Start. "Ein Mittelfeldplatz wäre schön. Wir wollen alle Events mit einer vernünftigen Zeit fahren", meint Marcel Erné vom Mannheimer Team "Delta Racing". In der Box ist es kurz vor der nächsten Disziplin, dem Auto-Cross über eine etwa einen Kilometer lange Runde, recht betriebsam. "Manni", der 80 PS starke Einsitzer des 60-köpfigen Teams aus den Quadraten, kränkelt ein wenig. "Wir haben kleine technische Probleme", erklärt der 24-Jährige, "ein Riss in der Dichtung muss geklebt werden."

In diesem Jahr setzen die Studenten beim DR13-TC mit vielen Karbonteilen auf Leichtbauweise und ein einmaliges Antriebskonzept mit Turbolader. Sonntags folgt dann die Ernüchterung nach einer langen Nachtschicht: das Aus aufgrund anhaltender Motorprobleme. Beim nächsten Event in Spanien wollen die Mannheimer wieder angreifen und bringen im kommenden Jahr erstmals auch einen Elektroboliden nach Hockenheim an den Start.

Zweigleisig fahren die Nachbarn vom Karlsruher Institut für Technologie bereits seit längerem. Das "KA-RaceIng"-Team setzt in beiden Klassen der Formula Student Boliden ein. Im großen Zelt der "Formula Student Electric" sind die Vorbereitungen für die dynamischen Disziplinen in vollem Gange. "Ein Platz unter den ersten Fünf sollte es bei den 'Electrics' schon sein", so Simon Densborn, während der Elektrobolide zum Start aus der Box geschoben wird. Besonders auffällig: Riesige Front- und Heckflügel schmücken den Formelrenner.

Tipps von Bernd Schneider

Ein beliebter Trend, denn 38 Teams haben ihren Wagen zusätzliche Flügel verliehen. "Unser Team besitzt außerdem ein eigenes 'Drag-Reduction-System'", erläutert der Elektrotechnikstudent, wie mit kreativen Ideen aus der Formel 1 die letzten Hundertstelsekunden aus dem Boliden gequetscht werden. Darüber staunte auch Bernd Schneider, der unter der Woche beim Team vorbeischaute. Tipps der DTM-Legende kann Fahrer Christoph Marchewicz aus Schwetzingen beim "Autocross" umsetzen, als er im letzten Durchgang die Bestzeit fährt.

Die wuchtigen Flügel scheinen der Jury des Design-Wettbewerbs zu gefallen. Die Trophäe für den zweiten Platz haben die Karlsruher in dieser Kategorie bereits gewonnen. Nach dem Heimspiel am Hockenheimring stehen noch Wettkämpfe in Ungarn und Österreich an.

© Hockenheimer Tageszeitung, Montag, 05.08.2013

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