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Goldene Hochzeit: Herbert und Marianne Egner blicken am heutigen Freitag auf 50 gemeinsame Ehejahre zurück

Beim Backfischfest ins Netz gegangen

Von unserem Mitarbeiter Gerd Pecht

Ein Herz und eine Seele: Marianne und Herbert Egner verliebten sich auf dem Back- fischfest ineinander, gekannt hatten sie sich aber schon vorher.

Ketsch. Heute vor 50 Jahren gaben sich Herbert und Marianne Egner, geborene Steinborn, in der evangelischen Johanneskirche das Ja-Wort. Pfarrer Paul Askani hatte sie damals getraut, und im Rathaus war Hugo Witzler der Standesbeamte.

Aus diesem Ehebund entstanden drei Kinder, sechs Enkel und zwei Urenkel. In der Vereinsgaststätte der Brühler Kleinzierzüchter, dem "Soßeleffel" wird mit der Familie und Freunden gefeiert.

Bis heute waschechter Brühler

Herbert Egners Wiege stand zwar 1941 in Mannheim, aber die ausgebombten Großeltern und Eltern zogen mit der Familie nach Brühl. Bis heute fühlt sich der Goldhochzeiter als waschechter Brühler. Dort ging er in die Schule, fand viele Freunde und lernte Elektriker in Mannheim "beim Lanz", wie das heutige John-Deere-Werk damals noch hieß. Die Jubilarin wurde 1942 im Mecklenburger Wismar geboren, Flucht und Vertreibung der Familie führte sie 1945 zuerst in die Lüneburger Heide, bis sie 1954 in der Enderlegemeinde ankamen. Erste Signale der Sympathie fühlten die beiden beim Konfirmandenunterricht, mehr lief jedoch noch nicht. Auf dem Rummelplatz beim Ketscher Backfischfest 1959 war Herbert Egner mit seinem Freund Gerhard unterwegs, und da war es um ihn geschehen: Langes, schwarzes Haar, glühende Augen, Petticoat und Ballerina-Schuhe, so präsentierte sich seine Traumfrau Marianne.

Sie warteten ungeduldig ihren 21. Geburtstag am 13. Februar ab, so dass dann die Hochzeitsglocken am 15. Februar läuten konnten - denn erst ab diesem Datum war damals Marianne gesetzlich volljährig. Herbert Egner ernährte seine Familie bis zum Ruhestand als Öl- und Gasfeuerungsmonteur, und nachdem die Kinder aus dem Haus waren, arbeitete Marianne bis 1994 bei der Ketscher Gemeinde.

Lieblingsziel Bayerischer Wald

Seit 1991 wohnen sie in der Eigentumswohnung Breslauer Straße 5. Der Bayerische Wald ist seit Jahrzehnten ihr bevorzugtes Reiseziel, dafür wurden die Jubilare dort sogar ausgezeichnet.

Die Ortschaft Glashütte steuern sie mehrmals im Jahr an und halten sich mit Langlauf und Wandern fit. Die Schwetzinger Zeitung schließt sich den zahlreichen Gratulanten an - mit den besten Wünschen für noch viele gemeinsame Jahre. gp

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 15.02.2013

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