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Pyramidenpappel: Badischer Ehrenbrunnen bleibt im Abseits

Ein trostloses Willkommen

Ein Erekt ziert seit letzter Woche den Mittelpunkt der Bahnhofanlage, auf dem Platz gegenüber dem Bahnhofsgebäude - dem Eingangstor in die Kulturstadt, über die historische Achse Bahnhofanlage, Carl-Theodor-Straße und Schlossplatz zum Schloss.

Für das Kulturdenkmal "Luise und Friedrich I., Großherzogin und Großherzog von Baden" war bei der Neugestaltung der Bahnhofanlage kein Platz mehr vorgesehen. Erst Dank des Protestes aus der Bevölkerung "entsorgte" die Stadt dann das Denkmal schlussendlich am südlichen Ende der Anlage - und das von einer Stadt, die alles versuchte, um in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen zu werden.

Jörn Tidow, Schwetzingen

Zumutung für die Anwohner

Es ist schon erstaunlich, was den Bewohnern der Bahnhofanlage wieder einmal zugemutet wird. Am letzten Donnerstag kam ein großes Aufgebot von Mitarbeitern des Bauhofes, Lkws, ein Steiger - und dann konnte man mit ansehen, dass zunächst eine verrostete Pyramide aufgestellt wurde - darauf wurde dann ein blaues Gebilde gesetzt. Kunst? Wieso ausgerechnet hier - auf diesem Platz? Diese Frage stellt sich, wenn man die Hintergründe kennt. Als es bei der Umgestaltung der Bahnhofanlage darum ging, einen Platz für den denkmalgeschützten Brunnen von 1906 zu finden, hieß es, auf gar keinen Fall in die Mitte, da soll nichts stehen - und nun steht da doch etwas - nur eben das Falsche - und es stört.

Der Jubiläumsbrunnen wurde an das südliche Ende der Bahnhofanlage verbannt - ein Stück Geschichte Schwetzingens. Andere Städte stellen solche Besonderheiten so auf, dass jeder sie sehen kann, nur bei uns geht das scheinbar nicht.

Wen wundert es da, dass Schwetzingen den Weltkulturerbe-Status nicht bekommen hat, wenn so mit alten Werten umgegangen wird. Nur unser schöner Schlossgarten reicht eben nicht, auch das Umfeld muss stimmen und davon war die Kommission nicht überzeugt.

Karin Born, Schwetzingen

© Schwetzinger Zeitung, Samstag, 09.02.2013

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