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Buslinie 713: Seit 20 Jahren nutze ich den Bus / Die Probleme sind erst mit der Übernahme durch VIA-Bus gekommen

Verantwortliche – bitte mitfahren

Ich bin seit 1993 Nutzer der Karte ab 60. Ich fahre täglich, oft mehrmals, mit der Linie 713. Die gravierenden Probleme sind mit der Übernahme der Linie 713 durch das Unternehmen VIA-Bus entstanden.

Zu den Verspätungen habe ich Folgendes beobachtet: Alle Fahrer brauchen für den Fahrscheinverkauf zu lange (bis zu drei Minuten bei drei Fahrgästen). Sie kennen sich bei den Waben und Tarifen schlecht aus. Ich bringe hier ein Beispiel: Am 19. Januar, 14.49 Uhr, wurde für ein Kind vom Rathaus Plankstadt nach Schwetzingen 1,80 Euro berechnet. Richtig wären 1,40 Euro. Die Diskussion über den Fahrpreis verursachte eine erhebliche Verspätung und hatte keinen Erfolg. Der Preis ist richtig, sagte der Fahrer und fuhr los. Eine Reklamation bei VIA-Bus in Speyer hatte auch keinen Erfolg, der Beleg liegt vor.

Jetzt zur Fahrstrecke Eppelheim-Schwetzingen: Der Bus ist bis zum Rathaus Plankstadt (und meist bis zum Altenheim) pünktlich (außer bei Fahrscheinverkäufen wie oben beschrieben). Eine Verspätung tritt dann verkehrsbedingt bis zum Schlossplatz (Ampeln) auf. Deshalb kommt der Bus auch verspätet am Bahnhof an.

Nun zur Strecke Bahnhof Schwetzingen Richtung Eppelheim: Weitere Verspätungen sind an der Ampel Herzogstraße vorprogrammiert. Die Ampelphasen wechseln ständig. Einmal kommen zwei Fahrzeuge, ein andermal bis zu acht durch. Die restliche Strecke wird dann mit der bereits eingehandelten Verspätung durchfahren.

Es führen aber auch noch weitere kleine Umstände zu Verspätungen, die aufzuzählen diesen Rahmen sprengen würden (Fahrzeuge im Halte- oder Parkverbot, die Regelung rechts vor links in Plankstadt).

Als "Nicht-Fachmann" schlage ich vor: Die Fahrzeit im 20-Minuten-Takt (tagsüber) auf die 10 Minuten spätere Abfahrtszeit der Straßenbahn in Eppelheim abstellen. Die Fahrzeitverlängerung kann dann in Kauf genommen werden, sie ist jetzt schon Realität. Die übrigen Fahrzeiten könnten dann bleiben. Zudem sollte man rechts vor links in Plankstadt aufheben, denn es ist sinnlos! In Richtung Eppelheim besteht diese Regelung nur an drei Stellen! In Eppelheim müsste man ein oder zwei Minuten früher abfahren.

Und zum Schluss noch einige - vielleicht unsachliche - Anmerkungen: Die eingesetzten Busse sind eine Katastrophe, sie sind zu laut und haben eine ungünstige Sitzanordnung. Die Fahrer fahren sehr ruppig, ob dies an den Fahrern oder den Bussen liegt, weiß ich nicht. Im Gegensatz zu früher (HSB, BRN) sind fast alle Fahrer sehr unfreundlich, manche verstehen die Wünsche der oft älteren Fahrgäste nicht. An der Bismarckstraße wird grundsätzlich nicht an die Bordsteinkante herangefahren. Vielleicht verschaffen sich die Verantwortlichen durch unerkanntes Mitfahren mal ein Bild von der Situation vor Ort.

Wolfgang Kyburz, Plankstadt

© Schwetzinger Zeitung, Samstag, 09.02.2013

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