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Lußhardt-Grundschule: Kalibo sorgt mit seiner „Kinder-Zauber-Mitmach-Show“ für beeindrucktes Staunen und lachende Gesichter

Magische Socke bringt die Kraft

Archiv-Artikel vom Mittwoch, den 22.02.2017

Von unserem Redaktionsmitglied Sascha Balduf

Da gib's kein Halten mehr: Die Grundschüler sind von den Zaubertricks hellauf begeistert.

© Lenhardt

Der Magier mit Prinzessin Aleyna bei einem verblüffenden Kartentrick.

Neulussheim. Einen zauberhaften Vormittag verbrachten die Schüler der Lußhardt-Grundschule. Kalibo, der große Zauberer, war aus dem Saarland angereist, um den Kindern seine Kunst zu präsentieren. Die "Kinder-Zauber-Mitmach-Show" war eine der ersten Veranstaltungen, die der im vergangenen Sommer gegründete Förderverein der Schule ausrichtete. In zwei Vorstellungen, einmal für die ersten und zweiten Klassen und einmal für die dritten und vierten, verwandelte Kalibo die Grundschule in ein magisches Theater. Einen Zauberer hatten alle Kinder schon einmal gesehen, das offenbarte das Handvotum. Deshalb wusste auch jeder Bescheid, was so eine Zauberer alles zum Zaubern braucht: Einen Zauberhut, einen Zauberstab und natürlich Zaubersprüche. "Ich brauche das alles aber eigentlich gar nicht", erklärte Kalibo, "ich habe nämlich einen Glücksbringer in meiner Lieblingsfarbe, der ist alles, was ich zum Zaubern brauche."

Der magische Glücksbringer verbarg sich an Kalibos linkem Fuß: eine knall-orange Zaubersocke. "Wenn ich die anhabe, kann ich zaubern", erklärte er, "und das Tolle ist: Alle anderen in der Nähe auch." Das wollte der Magier natürlich gleich beweisen und holte Vincent und Lisann auf die Bühne. Beiden bekamen je ein Tuch in die Hand - orange natürlich - und Kalibo verknotete die Enden so fest es ging. Aber nanu? Kaum hatte er losgelassen, lösten sich auch die Tücher voneinander. Das sorgte für große Heiterkeit, auch beim zweiten und dritten erfolglosen Anlauf. "Die lagen in meine Koffer bestimmt neben der Zaubersocke", erklärte Kalibo, "jetzt zaubern sie von alleine."

Tuch taucht im Glas wieder auf

Neue Tücher mussten her. Kalibo verknotete zwei blaugeblümelte und packte sie zur Sicherheit in ein Glas. Assistentin Lisann passte auf, das alle mit rechten Dingen zuging. Nun war Vincents Zauberkraft gefragt: Es galt, ein knallrotes Tuch verschwinden und im Glas wieder auftauchen zu lassen. Einmal fest gepustet und tatsächlich, das Tuch war weg. Triumphierend zog Kalibo die beiden Tücher aus dem Glas. Und fest verknotet dazwischen befand sich: die orange Zaubersocke - Mist! Und wo war jetzt das rote Tuch? Klar: um Kalibos Fuß geknotet. Staunen mischte sich mit Gelächter.

Prinzessin auf der Karte

Auf seine Art und Weise hatte der Trick tatsächlich funktioniert, nur Kalibo hatte jetzt ein Problem: "Ohne meine Socke kann ich nicht mehr zaubern", erklärte er verzweifelt. Wie gut, das sich in seinem Koffer noch einige Zauberutensilien verbargen. Weil die Zauberstäbe verrückt spielten, sich verbogen oder auseinanderfielen, griff Kalibo zum Zauberbuch mit den geheimen Tricks. Doch: "Oh Schreck, die Seiten sind ja leer!" Alles kein Problem für die zauberkundigen Zuschauer. Unsichtbare Stifte und Papier aus der Luft gegriffen, ein Zauberbild gemalt und ganz wichtig: Zehn mal gefaltet.

Ein beherzter Wurf aufs Zauberbuch und die Seiten offenbarten plötzlich ihren Inhalt. Auf dieselbe Weise wurde noch die Farbe hinzugezaubert und die Show konnte weitergehen. "Hm... ,Magic' steht hier. Weiß jemand, was das heißt?", rätselte Kalibo. Klar, "Magie", waren sich die Zuschauer einig - "Super", freute sich der Magier, "davon habe ich eine ganze Flasche eingepackt."

Weil er aber in der Eile zur Gewürzmischung gegriffen hatte, ging es weiter mit dem Prinzessinnen-Trick. Der funktioniere nur mit einer echten Prinzessin, ein bisschen so wie mit der Erbse. Dana stellte ihre Blaublütigkeit auf die Probe, nahm auf einer großen Spielkarte platz, die vorher keiner gesehen hatte.

Die Grundschülerin mischte einen Stapel Spielkarten, warf die Hälfte in den Zauberhut und begann von neuem. Von den letzten fünf wählte ihre vermeintliche Hoheit blind eine aus und siehe da: Herz Zwei in der Hand und auf dem Stuhl. Kalibo verstand es, sein Publikum mit verblüffenden Tricks ins Staunen zu versetzen und sorgte im nächsten Moment für Lachanfälle. Als etwa Mohammed die sich immer wieder vervielfältigenden Zauberstäbe alle zu halten versuchte, hatte niemand mehr sein Zwerchfell unter Kontrolle.

Zum großen Finale ließ sich der Zauberkünstler sogar breitschlagen, den kleinen Adepten einen Trick zu offenbaren: Wie lässt man einen Würfel verschwinden.

Der wandernde Würfel

Warum dieser nicht zu sehen war, wenn der Magier die "Verschwinde-Box" schräg hielt, war den meisten schon vor der Erklärung klar. Als vom Würfel allerdings auch nichts zu sehen war, als die Box komplett offenstand, waren alle verblüfft - am meisten Kalibo selbst: "Leute, ich glaube, den Würfel hat jemand ganz weggezaubert." Also erneut der Zauberspruch: "Eins, zwei, drei, Würfel komm herbei" - nichts.

Die Zaubersocke muss auch aus ihrem Glas durch den Raum gewirkt haben, denn auf magische Art und Weise tauchte der Würfel nach kurzer Suche in Kalibos orangem Zauberhut wieder auf.

© Schwetzinger Zeitung, Mittwoch, 22.02.2017

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