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Lußhardt-Schule: Schüler präsentieren beim Elterncafé das Musical „Der Adler im Hühnerstall“ / Theater-, Orff-, Orchester- und Chor-AG ernten großen Applaus

Nur einer kräht und gackert nicht . . .

Archiv-Artikel vom Samstag, den 25.06.2016

Von unserem Redaktionsmitglied Vanessa Schäfer

Aktion pur: Auf der Bühne drehen die Hühner ihre Runden, während sie vom Chor unter der Leitung von Anette Schrepp (vorne) begleitet werden. Katharina und Juli (stehend hinten rechts) warten auf ihren Einsatz als Bäuerin Agathe und Bauer Arnold. Wie toll die Schüler ihre Rollen meistern, zeigt ihnen der Applaus der Eltern, die von der Darbietung mehr als begeistert sind.

© Lenhardt

Neulussheim. Da sind die Hühner los! Verrückte, entzückte, große, kleine - die Aula der Lußhardt-Schule hatte sich zum Elterncafé in einen großen Hühnerhof verwandelt. Schließlich ist genau der die Kulisse des Musicals "Der Adler im Hühnerhof", das die Theater-, Chor-, Orff- und Orchester-AG für diesen Anlass einstudiert haben.

Dass die Schule seine beiden Flügel "Wertschätzung" und "Vertrauen" über die Grundschüler legt, hatte Rektorin Christiane Harz zuvor in ihrer Ansprache deutlich gemacht. Und dann war für die Eltern zurücklehnen und sich verzaubern lassen angesagt.

Ganz viel Herzblut legten die Schüler in ihre Darbietung und zeigten, welch vielseitige Talente in ihnen schlummern. Der Hühnerhof von Bauer Arnold (Juli), Bäuerin Agathe (Katharina) und Kind August (Yasemin) steht plötzlich Kopf. Das vom Bauern gefundene und in den Stall mitgenommene Ei ist nämlich offenbar kein Hühnerei.

"Unsere Küken sehen anders aus", sind sich die Hühner einig, als der kleine Prachtkerl aus der Schale schlüpft. Und doch finden sie diesen "huhnderbar". Dieser kräftige krumme Schnabel, die langen Beine und die bernsteinfarbenen Augen. "Ich glaube, dass der kleine Wicht ein Adlerküken ist", bemerkt die Bauernfamilie schnell, während Enola in der Rolle des Adlers alles gibt.

Schon macht der Hahn (Noah) mit dem Kleinen die ersten Krähversuche - ist sich sicher, dass er das "Kikeriki" schon noch lernen wird.

Gibt es ein Happy End?

In der Aula der Lußhardt-Schule herrschte Ausnahmezustand: Die Eltern applaudierten, schmunzelten und lachten angesichts der Wirren auf dem Hühnerhof. Ob die Geschichte wohl ein gutes Ende finden wird und der Adler am Ende nicht doch alle Hühner frisst? Großartig Gedanken machen konnten sich die Zuschauer nicht. Denn im Nu wurde die Handlung weitergetragen - sei es durch ein kleines Zwischenspiel der Orff-AG (Leitung: Ute Mangold), eine musikalische Einlage des Orchesters (Steffi Friedrich), einer lautstarken Chor-Darbietung (Anette Schrepp) oder durch die jungen Schauspieler der Theater-AG (Bettina Sram) selbst.

Und schon mischen sich die Freunde der Bauernfamilie Sofia (Isabell) und Sarah (Marlene) unter die Darsteller, um sich auf dem Hof zu erholen. Der Blick in den Hühnerstall erschreckt Sofia: "Der Kleine hat das Herz eines Adlers und wird auch immer ein Adler bleiben", versucht sie dem Bauern klar zu machen - vergeblich. Eines Nachts nimmt sie den Adler einfach mit auf den höchsten Berg. Die Chor-Einlage "Breite die Flügel aus und flieg, flieg, flieg!" nimmt sich der Vogel zu Herzen - und schon stimmt das Orchester Helene Fischers "Atemlos"an, zu dem der Adler durch die Nacht fliegt.

Ja, manchmal braucht es eben jemanden, der im Hühnchen, das kein Hühnchen ist, den Adler entdeckt - das machten die Akteure beim Finale deutlich. Applaus hagelte es im Anschluss. Die Eltern waren sichtlich entzückt von den kleinen, großen Akteuren, die sie fast eine Schulstunde lang in den Bann gezogen und sich von ihrer künstlerischen Seite gezeigt haben.

Das Elterncafé nutzten viele Besucher nicht nur, um Kuchen und Kaffee zu genießen, sondern auch zum Austausch, Kennenlernen und zur Information. So stellten sich neben den künstlerischen Schul-AGs auch die Pausenhelfer vor, die Tag für Tag zu einem friedlichen Miteinander auf dem Schulhof beitragen - und dafür Medaillen erhielten.

© Hockenheimer Tageszeitung, Samstag, 25.06.2016

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