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Einschulung: Fast 200 Abc-Schützen erleben nach herzlicher Begrüßung ihren ersten Tag in Lußhardt-, Markus-, Albert-Schweitzer- und Friedrich-von-Schiller-Schule

Spannende Rätsel um Schultüten-Inhalt

Archiv-Artikel vom Montag, den 21.09.2015

Von Svenja Fischer und Vanessa Schäfer

Volles Haus in der Neulußheimer Lußhardtschule: Mit Liedern wurden die Abc-Schützen dort auf die nun beginnende Schulzeit eingestimmt.

© Lenhardt

Neu-/Altlußheim/Reilingen. Wie ein Schiff auf dem Meer, so erlebt man auch in der Schule stürmische Zeiten. Höhen und Tiefen. Um diese sicher zu durchschiffen, heiße es vor allem "ruhig und gelassen bleiben und sich nicht an seinen Ängsten festhalten". Dies betonte Pfarrerin Katharina Garben beim ökumenischen Einschulungsgottesdienst für die Lußhardtschule.

Dort hatten verschiedene Schulklassen sowie der Chor mehrere bunte Lieder vorbereitet, um die 45 neuesten Mitglieder der Schulgemeinschaft willkommen zu heißen. "In dem Haus gehen viele Leute ein und aus", sangen sie. Deren Namen müsse man kennen, "um sich schnell zuhaus' zu fühlen". Und so stellten die Kinder gleich die Stimme hinter den Durchsagen - Schulleiterin Christiane Harz - den Ort, wo man Kühlkissen bekommt - im Sekretariat - oder an wen man sich wenden muss, wenn die Toiletten verstopft sind - den Hausmeister - vor.

Paten in den vierten Klassen

Jedes Kind der zwei neuen Klassen wurde an diesem Morgen einem Paten aus der vierten Klasse zugeteilt. Diese erklärten ihren zukünftigen Schützlingen: "Neue Freunde warten hier, Stifte, Kleber und Papier." Und um zu beweisen, wie ernst sie es mit der Freundschaft meinen, präsentierten zwei Hasen und zwei Vorleser das Theaterstück "Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?"

"Die Kinder haben sich so viel Mühe gegeben", lobte Eileen Ellis-Kimmich, deren Sohn eingeschult wurde, das kleine Bühnenprogramm. Mühe war auch den vielen bunten Schultüten anzusehen: Pink-glitzernde Einhörner, Noten und Feen, schwarz-gelbe Fußballschuhe, aufwendige Ritterburgen oder ein ausbrechender Filzvulkan, der von Dinosauriern umkreist wurde, waren dort zu sehen.

Stolz trugen die Kinder sie mit in ihre Klassenzimmer, die ihnen von den Klassenlehrerinnen Stefanie Friedrich und F. Greiner gezeigt wurden. "Ich glaube aber, ich bin heute aufgeregter als mein Sohn", sagte Ellis-Kimmich. Kein Wunder, denn wie Schulleiterin Christiane Harz erklärte, kooperiert die Schule bereits im vergangenen Kindergartenjahr mit den Vorschülern.

Ob das Kennenlernen der Lehrerinnen oder des Schulgebäudes: "Die Kinder wissen, was auf sie zukommt, und fühlen sich schon vor Schulbeginn in die Schulgemeinschaft integriert." Diese bestehe besonders aus einem: Respekt. "Ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander sind Voraussetzung für eine schöne, angenehme Zeit an unserer Schule", sagt Harz.

So aufgeregt, dass sie sich gar nicht mehr richtig daran erinnern konnte, was sie in ihrer allerersten, halbstündigen Schulstunde gemacht hatte, war Lea Bredereck. "Nur, dass wir Ufos ausgemalt haben, weiß ich noch." Sie freue sich auf die Schule. "Am meisten aber auf das, was in der Schultüte ist."

Start mit Musik, Tanz und Spaß

Dieselbe Neugier begleitete auch die Kinder der Neulußheimer Markus-Schule. 36 Abc-Schützen hatten sich in der Messplatzhalle versammelt und lauschten dort dem Programm, das sich um das Thema "Unter dem Schirm des Höchsten" (Psalm 91) drehte. "Es soll den Kindern Mut und Vorfreude auf die kommende Zeit machen", verriet Rektor Daniel Ehmer vorab unserer Zeitung.

Der Vormittag war mit viel Musik, Tanz und Spaß gespickt, so dass sie eine tolle Einführung erlebten, der sich gleich die erste Schulstunde anschloss: Zusammen mit den beiden Klassenlehrerinnen Rahel Fünfsinn und Annette Rödding begaben sie sich in ihre Klassenzimmer.

In der Nachbargemeinde Altlußheim blickten die Schulanfänger ebenfalls aufgeregt ihrem neuen Lebensabschnitt entgegen. Rektorin Anja Wirth freut sich, 45 neue Schüler an der Albert-Schweitzer-Schule begrüßen zu dürfen. Für sie gestalteten die zweiten Klassen ein buntes Programm: "Nils lernt lesen" war das Motto eines Theaterstücks. Doch nicht nur Nils: "Alle Kinder lernen lesen", versicherten die Zweitklässler in einem Lied den neuen Mitschülern, die sich bald in die Obhut der Klassenlehrerinnen Gunhild Hart und Claudia Moede begaben, um die neuen Klassenzimmer kennenzulernen.

Mit der Einschulung der neuen Erstklässler am Samstag in der Reilinger Friedrich-von-Schiller-Schule begann nicht nur für sie, sondern auch für die Schule selbst ein ganz neuer Abschnitt: der der Ganztagsschule. Von den 63 Erstklässlern plus fünf Stephen-Hawking-Schüler haben sich immerhin 42 für den Ganztagsbetrieb entschieden.

Viertklässler gestalten Programm

In der Sporthalle wurden die Kinder von Rektor Falk Freise begrüßt - und von den Viertklässlern. Diese brachten "Der Löwe, der nicht lesen konnte" zur Aufführung, bevor sich die Schulneulinge, die sich auf drei Klassen verteilen, mit ihren Lehrerinnen Ingrid Krämer, Vera Seiler, Nina Keller und Miriam Steichele voller Vorfreude auf den Weg in die Schule machten - und gleich ihre erste Unterrichtsstunde erlebten, bevor anschließend gefeiert und die Neugier der Kinder gestillt wurde: mit dem Öffnen der Schultüte.

© Schwetzinger Zeitung, Montag, 21.09.2015

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