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Öffentlichkeitsarbeit der Vereine: Informationen fließen über Facebook / Ansprache jüngerer Mitglieder steht im Vordergrund der Mitteilungen

Spielbericht im sozialen Netzwerk

Von unserem Redaktionsmitglied Carina Troll

Die Vereine in der Gemeinde haben soziale Netzwerke, wie beispielsweise Facebook, fest im Blick.

© dpa

Plankstadt. Facebook gehört für viele Menschen ebenso zum Alltag wie die morgendliche Tasse Kaffee. Nach Angaben des Unternehmens sind jeden Tag durchschnittlich 618 Millionen Menschen in dem sozialen Netzwerk aktiv und das weltweit. Sie posten dort Neuigkeiten über sich und andere - posten heißt veröffentlichen -, verlinken auf spannende Fundstücke, schicken sich Nachrichten.

Vereine nutzen Plattform

Auch einige Vereine in der Gemeinde nutzen die Plattform - aus unterschiedlichen Motivationen heraus. Dazu gehört zum Beispiel die aktive Fußballabteilung des TSG Eintracht. "Ich bin selbst, wie viele andere Vereinsmitglieder, auf Facebook angemeldet. Deshalb kam die Idee, parallel zur Vereinshomepage der Fußballabteilung eine Facebook-Seite zu erstellen, um die restlichen Mitglieder, Spieler, Fans, Gönner schneller und direkt zu erreichen und über Neuigkeiten zu informieren", sagt Simon Wolf, Spieler der ersten Mannschaft. Er betreut die Seite, die rund 100 Nutzern gefällt, die sie sozusagen abonniert haben.

Potenzielle Mitglieder treffen

Auf Facebook tummelt sich ebenfalls der SKC Frei Holz 1958 (77 Gefällt mir-Angaben). Die Vereinsmitglieder wollen mit dieser Präsenz junge Leute und Mitglieder aus anderen Vereinen erreichen, berichtet Vorsitzender Thorsten Vörg.

Die Strategie, sich als Verein dort aufzuhalten, wo sich potenzielle Mitglieder treffen, verfolgt auch der Tennis-Club Plankstadt, TCP, (60 Gefällt mir-Angaben). "Wir wollen junge Mitglieder für den Verein zu gewinnen und die Begeisterung für Tennis wieder erlangen", sagt Steffen Huber, Schriftführer und Mannschaftsführer der Herren.

Abhängig von der Regelmäßigkeit, mit der neue Informationen eingestellt werden, steigt der Aufwand für die Facebook-Seite. Diese Aufgabe sei derzeit nicht sehr zeitintensiv, erzählt Wolf. Momentan würden nicht regelmäßig neue Informationen veröffentlicht werden. "Doch wir werden uns für die kommende Saison zusammensetzen und Ideen sammeln, wie wir die TSG Eintracht umfangreicher auf Facebook präsentieren können. Dadurch sollte sich die Seitenpflege auf mehrere Personen verteilen", sagt Wolf. In puncto Informationen sind die Fußballer sehr mitteilsam. "Hauptsächlich werden Spielberichte, Videos, Bilder oder Veranstaltungen präsentiert beziehungsweise mitgeteilt. Gerne posten wir auch Interviews einzelner Spieler, Trainer oder Betreuer", berichtet Wolf.

Geringer Aufwand

Auch der SKC Frei Holz schätzt den Aufwand gering ein. "Die Pflege läuft über den Vorstand und nimmt in der Regel nicht viel Zeit in Anspruch", meint Vörg. Informiert werde hauptsächlich über Veranstaltungen und Heimspiele. Außerdem verlinkt der Verein auf alle Berichte, die im Morgenweb unserer Zeitung erscheinen. Damit werden alle Mitglieder über die Berichterstattung auf dem aktuellen Stand gehalten.

Aufmerksamkeit erzielen

Beim TCP kümmern sich mehrere Mitglieder um die Facebook-Seite. Im Sommer, also in der Hauptsaison, sei das doch recht zeitaufwendig, meint Huber. Verbreitet werden Ergebnisse sowie Termine für die Veranstaltungen des Vereins.

Was halten die Vereinsmitglieder generell von dem sozialen Netzwerk? Empfehlen sie es anderen Vereinen weiter? "Ich denke, dass man als Verein nicht unbedingt vertreten sein muss. Aber klar, je größer und bekannter der Verein, desto mehr Personen können angesprochen und erreicht werden", meint Wolf. "Ein Auftritt im weltweit größten sozialen Netzwerk bringt natürlich auch für uns kleinere Vereine einige Vorteile mit sich. Ein Facebook-Auftritt kann zum Beispiel auch als Homepage-Ersatz dienen."

Homepage als Alternative

Kritischer äußert sich Vörg. "Als Verein wie auch als Privatperson bewerte ich Facebook skeptisch. Einerseits ist es ein sehr gutes Mittel, um schnelle Informationen zielgerecht weiterzuleiten oder kundzutun. Andererseits bleibt die zwischenmenschliche Kommunikation auf der Strecke. Ich halte eine eigene Homepage für das bessere Tool, daher nutzen wir Facebook nur sporadisch. Wer Genaueres über uns erfahren will, muss die Homepage besuchen."

Der TCP sieht es pragmatisch: "Viele nutzen Facebook, also sollte man auch als Verein dort präsent sein", meint Steffen Huber.

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 15.02.2013

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