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Nachgefragt: Cafébetreiber Salvatore Segreto will nach der stressigen Sommersaison in diesem Jahr endlich einmal ausspannen – aber auch Eismessen besuchen

Was der Eismann im Winter macht . . .

Von unserer Mitarbeiterin Elisabetta Prisco

Eiscafé-Betreiber mit Leidenschaft: Salvatore Segreto.

© prisco

Ein lautstarkes "buongiorno" - Salvatore Segreto empfängt seine Gäste mit einer freundlichen, italienischen Begrüßung. Dem 37-Jährigen gehört das Eiscafé "Venezia" in der Fußgängerzone in der Mannheimer Straße. Während es draußen immer kälter wird und viele seiner Kollegen ihre Eisdiele geschlossen haben, lässt er sein Café geöffnet.

Segreto stammt aus Süditalien und ist nach Deutschland gekommen, um die Menschen mit original italienischem Eis zu verwöhnen. Zu diesem Beruf komme man nicht zufällig, betont er. Er sei weit mehr als ein einfacher Job. "Es ist die Leidenschaft, die dich dahin bringt und dich weiterentwickelt. Eis herzustellen muss man im Herzen haben", erklärt er. Wer möchte, könne die Produktion einfach erlernen und das Eis nach Rezept herstellen, doch es werde nicht das gleiche Endprodukt entstehen, versichert er.

"Leute glücklich machen"

Salvatore Segreto ist es am wichtigsten, die Leute glücklich zu machen, wie er erläutert: "Wenn die Leute mit einem Lächeln weggehen, ist das für mich die größte Bestätigung." Er möchte seinen Besuchern an einem schönen, sonnigen Tag im Eiscafé die Krone aufsetzen - oder an einem kalten Wintertag ein wenig Freude vermitteln. Das Wohl seiner Gäste liege ihm so sehr am Herzen, dass er auch schon mal seine eigenen Interessen vernachlässige.

"Außerdem bringt jeder Tag eine neue Überraschung mit sich, was eine große Herausforderung ist", erzählt er von den Besonderheiten während seiner Arbeit. "Das kann auf Dauer ziemlich stressig sein, trotzdem muss man immer ein Lächeln im Gesicht haben. Das sind die Schattenseiten der Gastronomie."

Im Sommer, wenn die Menschen bei heißen Temperaturen nach Eis in den verschiedenen Geschmacksrichtungen lechzen, ist jede Menge Arbeit angesagt. Erholungspausen sind eher selten. Die Erholung von den stressigen Sommermonaten muss dann im Winter erfolgen.

Doch was machen die Eiscafébesitzer in der kalten Jahreszeit? Salvatore Segreto kennt die verschiedenen Varianten. Einige Inhaber fahren nach der anstrengenden Saison in ihre italienische Heimat, solange ihr Café geschlossen ist. Aber das geht längerfristig auch nur, wenn keine Kinder vorhanden oder diese noch nicht im schulfähigen Alter sind. Viele Eiscafé-Betreiber entscheiden sich daher für eine zeitlich begrenzte Abgabe des Lokals. Dann wird die Eisdiele auch schon mal schnell für kurze Zeit zum Lebkuchen- oder Glühweinladen oder bietet Geschenkideen zu Weihnachten an.

Keine Alternative für Salvatore Segreto - zumindest in diesem Winter: "Ich habe in den letzten beiden Jahren aufgrund der Neuübernahme auf Urlaub verzichten müssen. Da konnte ich mir nicht gleich Winterurlaub erlauben", erklärt er, warum er auch in diesem Winter nicht schließt. Außerdem gäbe es im Winter im "Venezia" dafür andere Spezialitäten wie etwa Torten oder warme Getränke.

Doch nach der Eis-Saison ist vor der Eis-Saison: Deswegen will er verschiedene Eismessen besuchen: "Es ist wichtig, vorauszuschauen. Ich versuche Inspiration zu tanken, um in der kommenden Saison den Menschen etwas neues in die Waffeln zu zaubern." Die Eisfans dürfen gespannt sein, was er sich für den nächsten Sommer einfallen lässt.

© Schwetzinger Zeitung, Donnerstag, 22.11.2012

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