Stadt und Land wollen in Ruhe überlegen, ob der Antrag nochmals überarbeitet werden soll. Auf unserer Facebook-Seite ist die Meinung eindeutig: "Wie oft soll der Antrag überarbeitet werden, da werden doch Steuergelder hinaus geworfen. Hat Schwetzingen keine anderen Sorgen?", findet Hans Eschbach. Ähnlich argumentiert Manfred Hey: "Wenn jeder Schlosspark zum Weltkulturerbe erhoben wird, was soll das? Schwetzingen hat genug Geld für diese Aktion verplempert."
Und auch Christian Wagner fordert ein Ende der Bemühungen: "So langsam sollte Schluss sein. Der erste Antrag ging nicht durch, beim zweiten dachte man sich, man nimmt die ,historische Altstadt von Schwetzingen' mit dazu. Dass ich nicht lache. Was will man nun überarbeiten?" Birgit Haaf versucht der Entscheidung etwas Positives abzugewinnen: "Wer weiß, für was es gut ist, dass wir nicht Weltkulturerbe geworden sind. Ich bin nicht traurig darüber, mir tut es um das Geld leid, welches da drauf gegangen ist."
"Erstens ist das Schloss selbst recht uninteressant. Und zweitens ist das, was den Schlossgarten attraktiv macht, erst in den letzten 30 Jahren geschaffen worden. Wäre der Schlossgarten noch im Zustand von 1950, wäre niemand auf die Idee gekommen, ihn als Weltkulturerbe anzumelden. Und damit ist der Titel ,Erbe' auch nicht berechtigt", schreibt Martin Schlatter. chb
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