Arni Thor Sigtryggsson ist einer der fünf Neuzugänge bei der TSG.
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Ludwigshafen.
Der Stoßseufzer von Trainer Thomas König (TSG Friesenheim) vor Beginn der neuen Saison in der zweiten Handball-Bundesliga ist verständlich: "Hoffentlich bleiben wir endlich einmal von einer Verletzungsmisere wie zuletzt verschont", wünscht sich der 48-jährige Diplom-Sportlehrer. In der vergangenen Spielzeit musste er schon früh alle Prognosen revidieren, als nacheinander Leistungsträger wie Benjamin Matschke, Mindaugas Veta, Andrej Kogut oder Felix Kossler zum Teil monatelang verletzt ausfielen. Doch auch mit einer anderen Belastung muss König zurechtkommen, denn nichts ist bei den Eulen so beständig wie der Wandel. Erneut sagten mit den beiden Kreisläufern Steffen Bühler (TV Großwallstadt) und Alexander Becker (TV Neuhausen) sowie Rückraumspieler Nils Brandt (Ziel unbekannt) einige Spieler Ade.
Wieder muss König so an einer neuen Formation basteln - und wieder benötigt er dazu Zeit: "Ich muss fünf neue Spieler integrieren - das geht nicht von heute auf morgen." Als einziger der fünf "Neuen" bringt der Isländer Arni Thor Sigtryggsson (27) Erfahrung aus 36 Spielen in der zweiten Liga für den TV Bittenfeld mit, für den der rechte Rückraumspieler 98 Tore erzielte. "Bei uns stimmt die Mischung", sagt er.
Großes Vertrauen in Trainer König
Noch wenig handballerische Erfahrungen haben Erik Schmidt (TV Groß-Umstadt), Maximilian Kraushaar (TSG Münster), Adrian Fritsch (SG Ottenheim-Altenheim) und Eigengewächs Christopher Klee, die König "so schnell wie möglich heranführen" will. Der TSG-Manager Günter Gleich sieht das gelassen: "Unser Trainer hat in den vergangenen sechs Jahren immer wieder aus Talenten im Handumdrehen Leistungsträger gemacht - da bin ich auch jetzt zuversichtlich."
Die neuformierte Mannschaft soll in einem Trainingslager vom 9. bis 12. August in Schaffhausen zusammenwachsen. "Es ist immer wieder ein Neuanfang", sinniert König, der jedoch keinerlei Bedenken hat, "dass wir wieder eine gute Rolle spielen werden". Ein exaktes Ziel gibt er nicht vor - auch TSG-Geschäftsführer Werner Fischer hält sich eher bedeckt: "Wir wollen unter die ersten zehn Mannschaften." rs
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