Menschen in Viernheim:
Junger Viernheimer in Edinburgh
Gianluca Di Fabio liebt die Highlands
Von unserer Mitarbeiterin Sandra Usler
Es ist Liebe auf den ersten Blick: Der junge Viernheimer Gianluca Di Fabio fühlt sich im schottischen Edinburgh pudelwohl.
© oh
VIERNHEIM.
Highlands statt Odenwald, Edinburgh statt Viernheim: Gianluca Di Fabio nimmt derzeit am Leonardo-Da-Vinci-Programm der Europäischen Union (für die Zusammenarbeit in der beruflichen Aus- und Weiterbildung) teil und lebt ein halbes Jahr in Edinburgh.
Der 21-jährige Viernheimer musste sich im Auswahlverfahren einem zweisprachigen Vorstellungsgespräch stellen, das er, der Deutsch, Englisch, Italienisch und Französisch spricht, mit Bravour meisterte.
Neben dem Besuch eines schottischen Colleges sieht das EU-Programm ein Praktikum vor, das der Viernheimer bei einem Unternehmen mit der Spezialisierung "Search Engine Optimization" absolviert.
"Das bedeutet, dass ich den Unternehmen unserer Kunden durch Verwendung bestimmter Schlüsselwörter helfe, leichter in der Internetsuchmaschine Google gefunden zu werden", erklärt Di Fabio sein Aufgabengebiet. Auch zur Erstellung und Kontrolle komplizierter Übersetzungen wird das Sprachtalent gerne herangezogen. Neben Studium und Arbeit bleibt dem 21-Jährigen aber noch genug Zeit, Land und Leute kennenzulernen. So trat er dem Basketballteam "Edinburgh Kings" bei, in dem schnell viele Freundschaften entstanden sind.
Auch die Umgebung hat es ihm angetan: "Die schottische Landschaft mit ihren riesigen Bergen, Seen, Flüssen und Burgen ist einfach atemberaubend schön", schwärmt Di Fabio nach einem Ausflug in die schottischen Highlands.
Informationen aus der Heimat
Und: "Die vielen Pubs in der architektonisch sehr schönen Stadt bieten natürlich viele Möglichkeiten, wie man seine Abende gestalten kann." Auch wenn die Konzentration hauptsächlich dem Leonardo-da-Vinci-Programm gilt, informiert sich Gianluca Di Fabio über die Ereignisse in Viernheim.
Das Mitglied der Jungen Union interessiert dabei vor allem das politische Geschehen. Von seinen Freunden in der Heimat wird er regelmäßig über die kommunalpolitische Situation in Viernheim informiert und weiß, "dass in Viernheim der Beitritt zum kommunalen Rettungsschirm heftig diskutiert wurde, ebenso beschäftigt mich die Wahl des Ersten Stadtrats."
Kürzlich konnte Di Fabio selbst ein kleines Stückchen Politik machen - obwohl er gar nicht anwesend war. Bei der Mitgliederversammlung der Jungen Union wurde er erneut in den Vorstand gewählt. Und kaum stand das Ergebnis fest, da klingelte in Edinburgh schon das Handy.
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